Die Zähmung in der Manege

400 Jahre tot und kein bisschen leiser – William Shakespeares Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ feierte in einer Inszenierung von Markus Völlenklee bei den Tiroler Volksschauspielen Premiere und das Publikum tobte – trotzdem oder vielleicht doch gerade weil das Stück weit entfernt ist von der Forderung nach Emanzipation der Frauen.

Rumänisches Bettlercamp wird nun geräumt

Seit Monaten hausen in der Nacht rumänische Bettler unter einer Autobahnbrücke bei Inzing. In der Früh brechen sie dann – meist ohne gültiges Ticket und zum Ärgernis der zahlenden Bahnkunden – mit Nahverkehrszügen zu organisierten Betteltouren in Innsbruck oder in den Landgemeinden auf. Im Laufe dieser Woche wird das illegale Rumänenlager geräumt und eine stählerne Einhausung errichtet.

Informationsabend zum AsylwerberInnenheim Haiming

Obwohl die per Postwurfsendung verschickten Einladungen erst einen Tag vor der Veranstaltung selbst in den Haushalten eingelangt waren, zeigten die vollen Sitzplätze im Haiminger Gemeindesaal, dass seitens der Bevölkerung großes Interesse an Informationen zur projektierten Asylunterkunft auf der Ötztaler Höhe besteht. Rund 72 AsylwerberInnen, vorwiegend aus den aktuellen Kriegs- und Krisengebieten Syrien, Somalia, Afghanistan und dem Irak, sollen dort ab Oktober untergebracht werden und eine vorläufig neue Heimat finden.

Hoch hinaus

(ks) Am vergangenen Wochenende fand im Kletterzentrum Imst bereits das dritte Jahr in Folge der internationale Paraclimbing Event statt. Im Rahmen dessen starteten 37 TeilnehmerInnen aus zehn Nationen in insgesamt zwölf Kategorien.

Wo man nicht mehr darf

Die „wasserwirtschaftliche Ordnung“ im Oberland sieht vor, dass der Inn und weitere Gewässer für mögliche Erweiterungen der Tiwag-Kraftwerke genutzt werden können. Gleichzeitig sollen viele Bäche mit einem Kraftwerksverbot belegt werden. Welche, steht noch nicht endgültig fest.

Saison trotz schneearmen Winter erfolgreich

Ernüchternd hat er angefangen, der Winter 2015/16: Bis Mitte Dezember ließ der Schnee in fast allen Skigebieten Tirols auf sich warten. Doch trotz des zögerlichen Schneefalls ist die Wintersaison 2015/16 entgegen allen Erwartungen besser ausgefallen als die vorangegangene Saison. Gut beworben wurde das Wintersport-Skigebiet Kühtai auch durch die zahlreichen Events, die vor allem Touristen aus England herbei lockten. Arthur Krasovic, Leiter des Büros vom Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer im Kühtai, zieht für die RUNDSCHAU Bilanz.

Im „Krautfeld“ den „Ur-Oberhofern“ auf der Spur

(SD) Im Juni ging im „Krautfeld“ in Oberhofen eine archäologische Ausgrabung zu Ende, die einmal mehr beweist, wie intensiv die Region um Telfs in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt war. Jüngst hat ja der Fund zweier rätischer Statuetten in Oberhofen Aufsehen erregt. Im „Krautfeld“ fanden die Ausgräber nun zahlreiche Gruben mit Siedlungsmaterial – vor allem Keramik – aus verschiedenen Epochen der Frühzeit.