Gegenseitiges Verständnis wäre angebracht

Aufklärungsarbeit in Sachen Flüchtlinge leistete die Tiroler Soziale Dienste GmbH, die Gemeinde und die Polizei im Tarrenzer Mehrzwecksaal. Der Veranstaltung „Z“åmm kemme“ vorausgegangen war eine entbehrliche Plakataktion „Asylmissbrauch ist kein Menschenrecht“ gegenüber elf Asylwerbern, die sich derzeit und vorübergehend in einer Privatunterkunft in Tarrenz aufhalten.

„Fuchsbandwurm“ schlängelt durch Tirol

In den Veterinärlabors der AGES Tirol werden derzeit an die 400 tote Füchse auf den für Menschen äußerst gefährlichen „Fuchsbandwurm“ untersucht. Grund: In Tirol, Salzburg und Vorarlberg hat die Anzahl der Infizierten zugenommen. Vor einigen Monaten soll eine Frau an einer „Fuchsbandwurm“-Infektion verstorben sein, fünf Menschen sollen sich derzeit alleine in Tirol in Behandlung befinden. Übertragen wird der Erreger über den Kot von Füchsen und auch von Hunden, die Mäuse fressen.

„Park & Ride“ in Pfaffenhofen nun ohne Rietz?

In die Causa „Park & Ride“-Anlage beim Bahnhof Telfs-Pfaffenhofen kommt nun offenbar doch wieder Bewegung. Der Rietzer Gemeinderat lehnt eine Beteiligung zwar immer noch ab, nun soll das Projekt ohne die „Quertreibergemeinde“ gebaut werden. Von Vorteil wird das für jene Rietzer, die vom Bahnhof-Pfaffenhofen zu ihren Dienststellen pendeln, mit Sicherheit nicht sein.

Erholung für bislang 3.600 Kinder

Vor 30 Jahren, am 26. April 1986, kam es im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl zum Super-GAU – mit verheerenden gesundheitlichen Folgen. Im Oberland hat Internist Dr. Ludwig Knabl die Aktion „Tirol hilft den Kindern von Tschernobyl“ ins Leben gerufen. Dank Mithilfe der Bevölkerung konnte bislang 3.600 weißrussischen Kindern im Oberland und noch viel mehr in ihrer Heimat geholfen werden.