Sieben Fåsnåchtsumzüge im Tiroler Oberland

Vorbei ist es nun mit der ruhigen Zeit. In den kommenden Wochen regiert in vielen Gemeinden die Fåsnåcht. Im Oberland gibt es heuer etliche Fåsnåchtsumzüge: das „Schemenlaufen“ in Imst, das „Schellerlaufen“ in Nassereith, die „Roppner Fåsnåcht“, die „Huaminger Fåsnåcht“, das „Fließer Blochziehen“, das „Blochziachn“ in St. Leonhard und die „Rietzer Fåsnåcht“.

Unter Blut, Schweiß und Tränen auf die Ama Dablam

Cornelia „Conny“ Wijnkamp-Becker und ihr Mann Stephan Wijnkamp haben ihr „zweites Wohnzimmer“ im Himalaya eingerichtet. Mindestens einmal pro Jahr zieht es die beiden Wahl-Imster auf das „Dach der Welt“ nach Nepal. Diesmal stand die Ama Dablam mit ihren 6850 Metern auf der Wunschliste der Gipfelsammler. Weniger der Berg als vielmehr der „Faktor Mensch“ wäre der Expedition beinahe fatal in die Quere gekommen, wie sich Stephan Wijnkamp bruchstückhaft erinnert.

System von uralten Wegen im Telfer Westen

(RS) Dass der Westen von Telfs archäologisch überaus Interessantes birgt, ist spätestens seit den Ausgrabungen des heurigen Sommers klar. Das Gebiet hat aber noch mehr zu bieten als das rätische Heiligtum auf dem Schlossbichl bei Moritzen. Der Hobbyforscher Christian Grogger untersucht seit Längerem das vorgeschichtliche Wegesystem, das vor Jahrtausenden vom Telfer Talkessel auf das Mieminger Plateau führte. Bis jetzt kam so einiges Interessantes zum Vorschein.

Sonnenschein beruhigte Gemüter der Urlauber

Für den Tourismus war das frühlingshafte Wetter über die Weihnachtsfeiertage alles andere als positiv. Aus den Wintersportorten wurden wegen des herrschenden Schneemangels etliche Stornierungen gemeldet. Die meisten der Urlauber, die dennoch gekommen sind, nahmen es allerdings gelassen. „Lieber in Tirol in der Sonne, als zuhause im Nebel“, meinten viele. Große Einbußen mussten über die Feiertage vor allem auch die Skigebiete unter der Baumgrenze hinnehmen. In vielen dieser Skigebiete standen bzw. stehen die Lifte still. Und dort, wo auf Kunstschnee gefahren werden konnte, kam es auf den überfüllten Pisten immer wieder zu schweren Unfällen. Die Rettungshubschrauber standen im Dauereinsatz, in den Krankenhäusern herrschte Hochbetrieb.