Poscher legt Amt nieder

Der Flaurlinger Bürgermeister Gerhard Poscher ließ bereits vor einigen Monaten bei einem RUNDSCHAU-Telefonat anklingen, dass er sich mit den Gemeinderatswahlen am 28. Feber aus der Gemeindepolitik zurückziehen wird. Dienstag letzter Woche wurde es bei einem Pressegespräch im Gasthof „Goldener Adler“ offiziell: Poscher wird nicht mehr zum Bürgermeister kandidieren und auch keinen Sitz im Gemeinderat einnehmen. „Zwei Perioden in einem politischen Amt sind genug“, sagt der scheidende Flaurlinger Dorfchef.

„Sorge wegen steigender Sozialabgaben!“

Der Telfer Bürgermeister Christian Härting hatte am Sonntag zum traditionellen Neujahrsempfang geladen. An die 350 Gäste fanden sich im Rathaussaal ein und erlebten einen perfekt inszenierten Galavormittag mit Rückblick auf das Jahr 2015, Vorschau auf 2016, schwungvoller Musik der Musikschule-Bigband unter der Leitung von Bernhard Großlercher, einer Einlage von Kabarettist Daniel Lenz und Gala-Menüs, zubereitet in den Küchen der gutbürgerlichen Gasthäuser „Berghof“, „Dorfkrug“ und „Neunerwirt“.

Keine Überraschung

Knapp sieben Wochen vor der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl fixierte die SPÖ Landeck ihren Spitzenkandidaten. Statt einer Überraschung setzen die Stadt-Roten auf einen bewährten Namen und demonstrieren Geschlossenheit. Die SPÖ-Liste soll in den nächsten Tagen präsentiert werden.

Dröhnendes „Jå“ aus 1000 Kehlen

Lange haben sie darauf gewartet, nun war er endlich da: Der „Kinigtåg“. Für die Imster alle vier Jahre der offizielle Beginn ihrer „fünften Jahreszeit“ – der „groaßn Fåsnåcht“. Dazu traf man sich nicht, wie bisher üblich, im viel zu kleinen Stadtsaal, sondern neuerdings im viel größeren Mehrzwecksaal der Neuen Mittelschule Imst-Unterstadt. Die rund 1000 Fåsnåchtsbegeisterten füllten aber auch diesen bis zur Gänze.

Pendeln zwischen Büro, Stall und Homeoffice

Ab 1. September dieses Jahres wird der gebürtige Silzer Ferdinand Grüner die Nachfolge des jetzigen Landwirtschaftskammerdirektors Richard Norz antreten. Seit März 2014 bekleidet Grüner das Amt des Kammerdirektor-Stellvertreters und ist für Personal- und Qualitätsmanagement sowie für die Assistenz des Präsidenten und Kammerdirektors zuständig. Vor fünf Jahren hat Ferdinand Grüner den elterlichen Hof in Silz übernommen, den er seither neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit in der LK Tirol als Nebenerwerbslandwirt (Mutterkuhhaltung, Jungviehaufzucht und Ackerbau) führt. Die RS bat den designierten Kammerdirektor um ein Gespräch.