36. Ötztaler Radmarathon

(prax) Eine Strecke von 238km und die Bewältigung von mehr als 5500 Höhenmetern – 4176 RadfahrerInnen stellten sich heuer der enormen Herausforderung. Die riesige Schar setzte sich um 6:45 Uhr prompt in Bewegung, als der laute Kanonenschuss der Ötztaler Schützen dem angespannten Warten endlich ein abruptes Ende bereitete. Die Veranstalter des Ötztaler Radmarathons zeigten sich „mehr als zufrieden“. Bei idealer Wetterprognose traten die TeilnehmerInnen aus 33 Nationen kräftig in die Pedale, doch nicht alle hielten der extremen körperlichen und psychischen Belastung über die vier Pässe stand.

Über die Wichtigkeit der Berglandwirtschaft

(ado) Vergangene Woche folgten rund 350 Interessierte der Einladung des Tiroler Bauernbundes zu den alljährlich stattfindenden Sommergesprächen des Tiroler Bauernbundes, die heuer auf dem Hof des designierten Landwirtschaftskammerdirektors Ferdinand Grüner in Silz stattfanden. Prominenter Gastredner war Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter, der gemeinsam mit Bauernbundobmann Josef Geisler und Landwirtschaftskammerpräsident Josef Hechenberger den Kleinbauern Tirols Lobesreden widmete.

„Nicht nur Marsch, Polka oder Walzer“

Mit Blechblasinstrumenten sowohl Jung als auch Alt zu begeistern – das ist das Ziel von „Salvesenklang“: Ein Mix aus typisch österreichischer Musik und klassischem Sound. Zwei Sänger geben ihr Können zum Besten und im Hintergrund ertönen Trompeten, Posaunen und Schlagzeug. Hits wie „You Can Leave Your Hat On“ oder „Proud Mary“ konnte man sich in dieser Form nur schwer vorstellen. Doch der Trupp aus Tarrenz hat eindeutig bewiesen, wie cool Blasmusik sein kann. Ob sie damit auch für das Wiener Wiesn-Fest punkten können: Oberländer „Likes“ auf Facebook sind bis 4. September sehr erwünscht!

Bergsteigerdorf Vent im Zeichen der „Höhe.Punkte.“

Die Ausstellungseröffnung in der Bergsteigerkapelle und eine Lesung des renommierten Autors Radek Knapp stand am Beginn des vielseitigen Programms der diesjährigen ARTeVENT. Das Natur- und Kulturfestival stellt in diesem Jahr das Thema Gipfel in seinen Mittelpunkt. In Lesungen, Vorträgen, Wanderungen, der Ausstellung in der Bergsteigerkapelle und der Literaturpräsentation Berglese nähern sich Akteure und Interessierte auf unterschiedlichsten Wegen dem Begriff Gipfel, nehmen Fremdes auf und setzen eigene Erlebnisse und Erfahrungen damit in einen Kontext. Pro Vita Alpina bot Kindern die Möglichkeit, sich spielerisch anzunähern. Die KünstlerInnen Jessie Pitt, Isidor Grüner, Janina Gospodarek und Gisela Klammsteiner werden als „ARTists“ in Vent vom 7. bis 14. August vor Ort an neuen Werken arbeiten und sich dabei vom Publikum über die Schulter schauen lassen.

„Fight! Smile! Love!“

Die aus Deutschland stammende Angelika „Gela“ Allmann ist ganz und gar dem Bergsport verfallen. Zusätzlich ist sie als Model aktiv und reist um die halbe Welt. Nach einem tragischen Unfall änderte sich ihr Leben drastisch – doch sie hat nie aufgegeben und mit aller Kraft ums Überleben gekämpft. Beim heurigen 2. Trail Running Symposium im Pitztal wird sie ebenfalls als Hauptreferentin mit dabei sein, um ihre Geschichte zu erzählen. Jenen, die ebenfalls mit Schicksalsschlägen zu kämpfen haben, möchte sie den Glauben an eine zweite Chance wiedergeben.

„Imst is(s)t Vielfalt“

Am vergangenen Samstag, dem 23. Juli, luden das Integrationsbüro Imst, das Projekt „Miteinand in Imst“, das Stadtmarketing Imst und der Verein „Freiraum“ von 13 bis 18 Uhr zum internationalen Kulturenfest in die Sommerfußgängerzone. Bereits das zweite Jahr in Folge begeisterte die Veranstaltung unter dem Titel „Imst is(s)t Vielfalt“, bei der sich verschiedene, in Imst ansässige Nationen durch Speisen, Musik, Kunst u.v.m. präsentierten und somit miteinander in Kontakt traten.

Natur mit allen Sinnen erleben

(tom) Wie riecht es in einem Bienenstock? Wie sieht eine Ameise unter dem Mikroskop aus? Ertaste den Zirbenzapfen! Vergangenen Sonntag erlebten die BesucherInnen in Niederthai die Natur hautnah und der Naturpark Ötztal konnte sie von der Schönheit überzeugen. Für die fleißigen NaturforscherInnen gab“s danach auch eine Belohnung.