Wird Flaurling bald von Frauenhand dirigiert?

In Tirol gibt es derzeit nur elf Bürgermeisterinnen. Eine neue könnte für die SPÖ nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen am 28. Februar dazukommen: Mit Brigitte Praxmarer aus Flaurling stellt sich eine erfahrene Kommunalpolitikerin der Wahl. Sie will die Nachfolge vom (noch) amtierenden Gerhard Poscher antreten, der sich wie bereits ausführlich berichtet mit Ende der Gemeinderatsperiode von der Dorfpolitik zurückzieht.

Gemeindechefs trafen sich zum Asylgespräch

Mehr als 50 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Tirol, Vorarlberg und Salzburg haben sich vergangenen Mittwoch auf Einladung des „EU Forum Alpach“ und des „Österreichischen Gemeindebundes“ im Kultur- und Veranstaltungszentrum „B4“ in Zirl zu einem Erfahrungsaustausch getroffen. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Bewältigung der gegenwärtigen Flüchtlingssituation.

Iris Zangerl-Walser will an die Polit-Front

Iris Zangerl-Walser will mit ihrer VP-nahen Liste „Zukunft Zirl“ in der Gemeindepolitik eine positive Wende herbeiführen. Bei einem Pressegespräch am Freitag kündigte sie zudem an, dass sie am 28. Feber auch zur Bürgermeisterin kandidieren wird. „Im Gemeinderat muss es wieder ein konstruktives Miteinander und vor allem auch einen Informationsfluss geben“, erklärt die Spitzenkadidatin der Liste „Zukunft Zirl“.

VP Telfs unterstützt Härting nicht

Die Telfer ÖVP-Fraktion wird bei den Gemeinderatswahlen am 28. Feber keinen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen schicken und auch den amtierenden Marktgemeindechef Christian Härting (Wir für Telfs) nicht unterstützen. Das gab ÖVP-Listenführer Vize-Bgm. Christoph Stock vergangenen Donnerstag bei einem Pressegespräch bekannt.

Kein Kindergeburtstag, aber ein Fest der Freude

Die „International Children Games“ sind für Kinder im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren und stehen unter der Schirmherrschaft des Internationalen Olympischen Komitees. Im Gegensatz zu den traditionellen Spielen gehen nicht Nationalmannschaften, sondern Städtedelegationen an den Start. Und auch das olympische Motto „Citius, altius, fortius“ – „Schneller, höher, stärker“ hat nicht unbedingt oberste Priorität. Vielmehr stand der Spaß an der Freud im Vordergrund.

Zirl bleibt weiterhin auf Energiesparkurs

(GeSch) Die Marktgemeinde Zirl ist weiterhin auf Energiesparkurs und lässt in sämtlichen Gemeindegebäuden im Rahmen des „IKB-Contracting-Modells“ moderne LED-Lampen der Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) installieren. Vergangenen Mittwoch überzeugte sich Bürgermeister Josef Kreiser gemeinsam mit dem IKB-Vorstandsvorsitzenden DI Harald Schneider und IKB-Vorstandsdirektor DI Helmuth Müller sowie Frank Bunte von der Firma „Bartenbach“, vom planmäßigen Fortschritt der Umrüstungsarbeiten in der Musikschule Zirl.

Jordan verlässt nun die Politbühne

Seit 38 Jahren ist Norbert Jordan Bürgermeister der Gemeinde Sellrain, die eine der finanzschwächsten Kommunen Tirols ist. Mit Ende der Gemeinderatsperiode wird Österreichs längstamtierender Dorfchef auch politisch in den Ruhestand treten und sich mehr seiner Familie und seinem Hobby, der Jagd, widmen. Mit Jordan geht ein Gemeindepolitiker mit Handschlagqualitäten.

Peinliche „Gunners-Niederlage“ in Wattens

(RS/GeSch) „Wir wollen die Saison im Sinne unserer Fans ordentlich zu Ende spielen“, hatte „Gunners“-Headcoach Martin Höller nach dem am Dienstag letzter Woche in der Overtime gewonnenen Heimspiel gegen Hohenems angekündigt. Was allerdings am vergangenen Freitag bei der Auswärtspartie gegen Wattens passierte, war keineswegs versöhnlich, sondern gelinde ausgedrückt, peinlich. Mit einer 14:2-Schlappe wurden die „Gunners“ zurück ins Oberland geschickt.

Poscher legt Amt nieder

Der Flaurlinger Bürgermeister Gerhard Poscher ließ bereits vor einigen Monaten bei einem RUNDSCHAU-Telefonat anklingen, dass er sich mit den Gemeinderatswahlen am 28. Feber aus der Gemeindepolitik zurückziehen wird. Dienstag letzter Woche wurde es bei einem Pressegespräch im Gasthof „Goldener Adler“ offiziell: Poscher wird nicht mehr zum Bürgermeister kandidieren und auch keinen Sitz im Gemeinderat einnehmen. „Zwei Perioden in einem politischen Amt sind genug“, sagt der scheidende Flaurlinger Dorfchef.