Dank für jahrzehntelange Treue

Dr. Reinhard Schretter (2. v.l.) freut sich über Mitarbeiter, die dem Unternehmen mehrere Jahrzehnte die Treue halten und blickt optimistisch in die Zukunft. RS-Foto: Schretter

Schretter & Cie ehrt 22 langjährige Mitarbeiter und setzt Zeichen für die Zukunft

Bei ihrer Jubilarfeier am 31. März ehrte die Firma Schretter & Cie aus Vils 22 langjährige Mitarbeiter für ihre Treue zum Unternehmen. Ing. Robert Schretter wurde offiziell in die Pension verabschiedet. Die Unternehmensleitung informierte  bei diesem Anlass auch über zukunftsweisende unternehmerische Entscheidungen.

Der 20. November 1899 gilt als Gründungstag der Firma Schretter & Cie in Vils. Nachdem dem Ausscheiden des Gesellschafters Eduard Erd, übernahm Georg Schretter das Unternehmen in das alleinige Eigentum. 1904 begann er mit der Produktion von Zement und setzte den entscheidenden Schritt für eine Erfolgsgeschichte.

Von Generation zu Generation. In der Folge wurde die Unternehmensleitung stets innerhalb der Familie weitergegeben. In den Aufbaujahren nach dem Zweiten Weltkrieg konnten die Brüder Georg (ab 1946) und Dr. Reinhard  Schretter (ab 1949) die Firma auf solide Beine stellen und zukunftsweisend die Weichen stellen. 1982 trat mit Cousins Ing. Robert und Dr. Reinhard Schretter die nächste Generation an.

Nischen- und Spezialprodukte. Wichtige Investitionen und die Fokussierung auf Forschung und Entwicklung folgten. Nischen- und Spezialprodukte wurden zusätzliche Firmenstandbeine und sicherten dem Unternehmen eine fundierte Stellung am Baustoffmarkt.

Jubilare und Neuigkeiten. Bei seiner Begrüßungsansprache wies Dr. Reinhard Schretter auf zwei besondere Ereignisse hin – die Ehrung der Jubilare und die zukünftige Beteiligung der Firma Schwenk aus Ulm am Vilser Unternehmen.

Dank für die Treue.  „Unsere Mitarbeiter sind ein wichtiger Teil unserer Unternehmenskultur. Wir können heute 22 Mitarbeiter ehren, die teilweise seit mehreren Jahrzehnten treu zu unserer Firma stehen und mit ihrem Arbeitseinsatz zum Erfolg des Unternehmens beitragen“, freut sich Reinhard Schretter. „Mit meinem Cousin Robert habe ich viele Jahre sehr gut und gerne zusammengearbeitet. Wir waren stets bemüht, das Erbe unserer Väter in deren Sinne zu pflegen und auszubauen. Mit dem Pensionsantritt von Robert wurde es Zeit, einen neuen Weg einzuschlagen. Ich bin überzeugt, den richtigen Schritt für eine gesicherte Zukunft gesetzt zu haben“, führt der nunmehrige Alleingeschäftsführer weiter aus.

Zustimmung. In ihren Ansprachen untermauerten die Vertreter aus Wirtschaft und Politik, dass diese Entscheidung für die Beteiligung der Firma Schwenk im Wege einer Kapitalerhöhung die Richtige war.
Dr. Birgit Fasser-Heiß von der AK Tirol sieht die Balance zwischen Geben und Nehmen als sehr wichtig.  „Das zeigt sich durch zufriedene Mitarbeiter, die in teils jahrzehntelanger Treue zum Unternehmen halten“. Mag. Karlheinz Wex vetrat die Tiroler Wirtschaftskammer, gratulierte zur getroffenen Entscheidung und betonte: „Reinhard Schretter überlässt nichts dem Zufall. Aus meiner Erfahrung bei der Firma Plansee kann ich sagen, dass es genau richtig war, diesen Schritt zu gehen“. Bundesratspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann hat eine besondere Verbindung zur Firma Schretter, hat sie doch als Tochter eines ehemaligen Mitarbeiters viele Jahre in unmittelbarer Unternehmensnähe gelebt. „Mit dieser Verpartnerung wird ein neues Kapitel aufgeschlagen“, findet auch sie nur positive Worte. Der Betriebsratsvorsitzende Mario Strigl spricht Reinhard Schretter sein volles Vertrauen aus. „Sein Weg ist der Richtige. Außerdem sind wir das beste Zementwerk von ganz Tirol“! DI Thomas Spannagl sprach für die Firma Schwenk aus Ulm. Er bedankte sich vor allem für die  konstruktiven Verhandlungen und freut sich, „ein Stück Schretter-Firmenkultur mitzuerleben“. „Es gibt ein eindeutiges Kommitment zum Standort Vils mit dem Fokus auf Forschung und Entwicklung. Wir wollen wachsen und sehen Entwicklungsmöglichkeiten für gemeinsame Mitarbeiter“.
Die Firma Schwenk ist ein renommieter Zementhersteller mit Sitz in Ulm. Das Privatunternehmen betreibt Zementwerke in Deutschland und anderen Ländern und beschäftigt 3500 Mitarbeiter.
Bgm. Keller schließt überzeugt ab: „Es läuft weiter. Wir entwickeln uns positiv“.