„Das ist unsere Zeit!“

Sepp Schellhorn, Heinz Kotz und Landessprecher Dominik Oberhofer (v.l.) präsentierten ihre Gedanken am runden Tisch im Büro der RUNDSCHAU in Reutte. RS-Foto: Schretter

Neos besuchten die RUNDSCHAU Reutte

Dominik Oberhofer, Landessprecher der Neos Tirol und Mitglied des erweiterten Bundesvorstands, Sepp Schellhorn, Neos-Sprecher für Kultur, En­er­gie, Tou­ris­mus, Wirt­schaft und In­dus­trie und Heinz Kotz, Ehrwald eklärten ihre Ansinnen und Themen für den Wahlkampf.

Der 68-jährige Heinz Kotz ist Hotelier in Ehrwald, seit Jänner 2017 Mitglied bei den Neos und steht auf der Kandidatenliste für die Nationalratswahl am 15. Oktober. „Mich haben damals Aussagen der Neos in einer Fernsehsendung sehr beeindruckt. Hier wurden genau meine Ideen getroffen und so habe ich mich entschlossen, bei den Neos mitzuarbeiten“, schildert er seinen Schritt in die pinke Partei. Aus eigener Erfahrung heraus macht Heinz Kotz auf die Probleme in der Gastronomie und die überbordende Verkehrsproblematik aufmerksam. Er geht konform mit Dominik Oberhofer, der die zehn Touristiker im Tiroler Team als  Sprachrohr bezeichnet.
Sepp Schellhorn fordert ein Abrücken von der Klientelpolitik hin zu einer Standortpolitik. Tourismus und Landwirtschaft müssen enger zusammenrücken. Die Vorteile, die der Tourismus auch für die Bevölkerung bringt, die nicht in der Gastronomie tätig ist, sind nicht wegzudiskutieren. „Man braucht hier nur an die Infrastruktur und Einrichtungen für die Allgemeinheit zu denken“, so Schellhorn.

Mut Zur Bildung. Dominik Oberhofer kritisiert reduzierte Angebote für Tiroler Studierende. Das von der Universität Innsbruck und der Umit in Landeck betriebene Bachelorstudium aus ,Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus’ sieht er als zukunftsweisendes Modell. „Wir unterstützen mutige und innovative Konzepte und wünschen uns eine ,blühende Bildungslandschaft’“, umreißt er die Ansätze der Neos zur Bildungspolitik.

Proeuropäisch. Die Neos fokussieren Transparenz und Selbstbestimmung. Der Verdunkelung durch die politischen Entscheidungsträger und einer Einschränkung der proeuropäischen Haltung durch die Großparteien soll entgegengewirkt werden. „Wir haben europäische Aufgaben, wir sind nicht allein“, Schellhorn dazu. ,Weniger, einfacher, gerechter’ soll es in Östereich werden. Es braucht Visionen für das Land, Mut ist gefragt.”