Der Ökumenische Gedanke wächst weiter

Referentin Birgit Rominger wird von Team-Mitglied Cornelia Josi (v.l.) interviewt und vorgestellt. RS-Fotos: Chauvin

Rund 130 Frauen fanden den Weg zum Frauenfrühstück ins Veranstaltungszentrum

Seit sechs Jahren ist das Ökumenische Frauenfrühstück, das zweimal im Jahr stattfindet, zum festen Bestandteil bei den Frauen in den verschiedenen Kirchengemeinden im Bezirk geworden.  

Von Claudia Chauvin

Sich einmal bedienen zu lassen und sich nicht um alles kümmern zu müssen, nach Herzenslust zu plaudern und gute Gespräche zu führen, zusammen zu singen und zu lachen, christliche Impulse zu hören und einem positiven Vortrag zu lauschen – das alles wird in den gut zwei Stunden geboten. Wie gut dies tut, sieht man an den entspannten Gesichtern nach der Veranstaltung. Und seit die Küche im Veranstaltungszentrum den Frühstückservice übernommen hat, können sich auch die Organisatorinnen entspannen und den Morgen genießen.
Für die evangelische Kirche sind Hannelore Gebhard, Brigitte Moritz und Anne Stieger im Organisationsteam, für die Freikirchliche Gemeinschaft sind es Cornelia Josi und Claudia Kätzler, für die katholische Kirche arbeiten Gertraud Gleffe und Burgi Urschitz sowie Silvia Schindl, bei der sich alle interessierten Frauen unter Tel. 0676 378 5488 anmelden können.

Rund 130 Frauen waren der Einladung gefolgt und genossen den Vormittag in entspannter Atmosphäre.

Als Referentin hatte das Team die Logotherapeutin Birgit Rominger aus Rieden am Forggensee eingeladen. Eine Pfarrersfrau mit fünf Kindern weiß sehr wohl einiges über die vielfältigen Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Und dass das nicht immer mit der gewünschten Leichtigkeit geschieht, sei auch klar. Sie ging auf die Josef-Geschichte aus der Bibel ein. „Auch wenn wir, wie Josef, ganz tief in einem Loch sitzen, können wir oben noch den Himmel sehen.“ Viele Geschichten aus dem eigenen Leben erzählte sie und sprach von Grundbedürfnissen. Was ist wichtig, was ist Mut machend. Schöne Momente und Augenblicke sammeln, sodass sich die Seele freuen kann. So bat sie die Anwesenden, jeder möge eine Situation aufschreiben, die ihnen persönlich Freude mache. Die Zettel wurden dann herumgereicht, so konnte sich jede Frau noch an den schönen Dingen der Nachbarinnen freuen.
Rominger schloss mit einem Satz von Jesus: „In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden – für euch.“ Deshalb dürfe die Leichtigkeit immer wieder Einzug halten. Das Leben müsse nicht kämpfend und voll Sorgen erobert werden. „Wir dürfen empfangen und sind Beschenkte und Gott verliert uns nie aus dem Blickwinkel, er macht es am Ende gut“, so die Referentin.

Die fünf Damen der „Frühstücks-Combo“ umrahmten die Veranstaltung mit Musik.

Mit dem Segenslied „Der Herr segne Dich“, begleitet von den fünf Damen der „Frühstücks-Combo“ wurde der Vormittag beschlossen.
Das erste Frühstück im neuen Jahr wird am 13. April 2019, wieder im Veranstaltungszentrum, stattfinden.

 

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