Die Auferstehung Falcos …

Die Legende „Falco” auf der Bühne von Ludwigs Festspielhaus war ein unvergessliches Showerlebnis mit unzähligen Superhits des „Künstlers auf der Überholspur”. RS-Fotos: Claus

… im Festspielhaus in Füssen

Fantastisch, großartig, außergewöhnlich. Das war das Echo der rund 1000 Zuschauer auf die Vorstellung von „Falco – das Musical” im Ludwigs Festspielhaus in Füssen.

Dass die um den extrovertierten Popstar präsentierte Show in Falcos „Schicksalsmonat” Februar fiel, ist vielleicht gar keinem aufgefallen: am 19. Februar 1957 in Wien geboren, starb er am 6. Februar 1998 in der Dominikanischen Republik bei einem Autounfall.
Gut 20 Jahre nach seinem Tod feierte Falco, in Person von Alexander Kerbst, in Füssen seine „Auferstehung”. Die Zuschauer rieben sich die Augen – war das tatsächlich ein Schauspieler – und nicht Falco auf der Bühne? Arrogant, aufgedreht und mit der Mimik des Originals bewegte sich Kerbst auf der Bühne – Falco wird von oben zugesehen und zufrieden genickt haben. Es passte einfach alles – die Live-Musik im Hintergrund, die Tanzformation und Moderator Fritz Barth sorgten, zusammen mit diversen Filmprojektionen im Hintergrund, für eine fast lückenlose Aufarbeitung des Lebens dieser schillernden Pop Ikone. Natürlich waren es hauptsächlich die Songs wie „Rock me Amadeus” oder „Der Kommissar”, die zum Mitsingen animierten, aber auch die späteren Fassungen wie „Jeanny” oder „Emotional”  übten eine ungebrochene Faszination für den Künstler Falco/Alexander Kerbst aus. Alles in allem waren es zwei tolle Stunden, das Publikum feierte die Darsteller nach drei Zugaben, natürlich mit „Der Kommissar” und „Amadeus, Amadeus” mit Standing Ovations, rhythmischem Klatschen und leuchtenden Handys.

Von Uwe Claus

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