Die Form passt!

Christoph Gobber zeigte auch beim Zillertaler Bergrennen, dass seine und die Strategie seines Trainers stimmen und die Formkurve nach oben zeigt. Foto: Zillertalfoto.at

Christoph Gobber schreibt weiter an

Am 25. Mai fanden die Zillertaler Bergmeisterschaften statt. Unter den rund 80 Teilnehmern war auch der Außerferner Radsportler Christoph Gobber und er absolvierte die rund 8,5km lange Strecke.

Das Rennen wurde als Lizenzrennen ausgetragen. Gleichzeitig wurde auch der Tiroler Bergmeister ermittelt. „Für mich war das Rennen eine gute Gelegenheit, um mich mit den besten Bergfahrern Tirols in der Klasse Elite / U23 zu messen. Am Start waren top Teams, unter anderem das Tirol KTM Cycling Team, das im letzten Jahr bei der WM in Innsbruck auch startete. Der Start der Zillertaler Bergmeisterschaft war in Zell am Ziller, das Ziel befand sich am Gerlosberg nach rund 620 Höhenmetern. Das Fahrerfeld wurde neutralisiert aus der Ortschaft geführt, ehe das Rennen nach rund 2,5 km freigegeben wurde. Ab dann galt Vollgas. Ich brauchte einige Zeit, um in einen guten Rythmus zu finden. Das Rennen war sehr hart und ich kämpfte mich die steile Strecke zum Enzianhof hinauf. Einmal konnte ich sogar eine Attacke setzen. 800 Meter vor dem Ziel wurde die Strecke komplett flach und das Tempo wurde dementsprechend sehr hoch.
In diesem Streckenteil konnte ich mich noch um einen Platz verbessern“, schildert Christoph Gobber. In der Klasse Elite/U23 konnte er den 14. Rang erzielen. „Dieses Ergebnis passt vollkommen, wenn man bedenkt, wie viele Topfahrer am Start waren. Mit meiner Leistung bin ich wieder sehr zufrieden, auch wenn ich weiß, dass ich noch nicht dort bin, wo ich hin möchte.
Das Wichtigste ist, das meine Formkurve stetig steigt“, blickt Gobber weiter optimistisch nach vorn.