Die Nachfrage bleibt groß

Gottfried Tappeiner (r.; mit Peter Heimerl): demnächst rund 220 Studierende

Rund 100 Maturanten beginnen demnächst das Studium in Landeck

Gerechnet hat man mit rund 30 Studierenden pro Jahrgang, am 3. Oktober werden rund 100 das Bachelor-Studium Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus in Landeck beginnen. In Summe gibt es dann rund 220 StudentInnen.

Univ.-Prof. Mag. Dr. Gottfried Tappeiner von der Universität Inns-bruck, neben Priv.-Doz. Mag. Dr. Peter Heimerl von der UMIT in Hall Studienleiter in Landeck, erwartet zu Beginn des Wintersemesters rund 100 Erstsemestrige. Das sei auch in etwa das Potenzial, das das Studium in Landeck hat: 90 bis 110 Anmeldungen pro Jahr. Alle drei Jahrgänge zusammengenommen, gibt es dann 220 Studierende, „wesentlich mehr als erwartet“, so Tappeiner, der sich an die Prognose von 30 Studierenden pro Jahrgang erinnert. Bislang stammt rund ein Drittel aus der westlichen Hälfte Tirols (inklusive Innsbruck), ein Drittel aus dem Rest Österreichs und ebenfalls fast ein Drittel aus dem Ausland, überwiegend Deutschland. Aufgrund des Andrangs ist das Raumprogramm der „Landecker Uni“, die derzeit über der MPreis-Filiale in Landeck-Bruggen untergebracht ist, ein auszubauendes: „Die Baugenehmigung ist da, bis Oktober 2017 soll er fertig sein“, weiß Tappeiner über die Erweiterung in unmittelbarer Nähe südlich des bestehenden Standortes. Heuer werde man „ein bisschen zusammenrücken“.

BACHELORARBEITEN. „Die Professoren sind sehr zufrieden“, berichtet Tappeiner über seine unterrichtenden Kollegen. Er selbst fährt z.B. für eine zweistündige Vorlesung (zwei Stunden wöchentlich, ein Semester lang) für zwei Gruppen zwölfmal nach Landeck: Aufgrund von Halbblöcken zu sechs Stunden pro Tag ist er rund einen Monat lang drei Tage pro Woche in Landeck. Er und weitere Hauptvortragende schlagen übrigens demnächst einige Diplomarbeitsthemen vor: „Circa Mitte November sind die wesentlichen Themen bekannt“, so Tappeiner. Er rechnet aber auch damit, dass die Studierenden selbst mit Vorschlägen für die Bachelorarbeit kommen, da derzeit etwa 35 Praktikas absolvieren. Und die Arbeit in Betrieben vom Arlberg bis Sylt sollte auch interessante wissenschaftliche zu bearbeitende Themen liefern, sicherlich auch solche mit Nutzen für die Tourismusregion Landeck. Nachdem die Suche nach interessanten Praktikumsplätzen keine langwierige war, rechnet Tappeiner auch mit einem aufgeschlossenen Arbeitsmarkt, wenn im Juli kommenden Jahres die ersten Landecker Studenten den Abschluss machen.
Die ersten beiden Jahre des Bachelor-Studiums Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus in Landeck werden übrigens bald evaluiert.