Drei Engel für das Rote Kreuz Telfs

Die drei hilfsbereiten jungen FerialpraktikantInnen Magdalena Sailer

Dieses Jahr treten erstmalig drei junge Interessierte ihr Ferialpraktikum beim RK Telfs an

Das Rote Kreuz in Telfs darf dieses Jahr erstmalig drei junge und engagierte FerialpraktikantInnen in ihrem Team willkommen heißen. Dabei lernen die drei motivierten HelferInnen innerhalb von vier bis fünf Wochen die Organisation in vielen verschiedenen Arbeitsbereichen kennen. Magdalena, Alexander und Jasmin berichten beim RUNDSCHAU-Gespräch von ihren Eindrücken während des Ferialpraktikums.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Roten Kreuzes in Telfs darf RK-Bezirksgeschäftsführer Daniel Struggl mit Freude bekannt geben, dass drei junge, einsatzbereite FerialpraktikantInnen die Arbeit des Rotes Kreuzes beschnuppern dürfen: Die 18-jährige Magdalena Sailer, der 17-jährige Alexander Kurz und die angehende Studentin Jasmin Stadler, 20 Jahre alt, unterstützen das Rote Kreuz während der Sommerferien und verdienen dabei außerdem ein wenig Taschengeld.

Alexander erzählt, wie er zu diesem ungewöhnlichen Ferialjob gekommen ist: „Ich habe bereits ein Praktikum beim Jugendrotkreuz gemacht, das mir sehr gut gefallen hat. Daher dachte ich, dass mir die Arbeit hier in Telfs ebenfalls viel Freude bereiten wird.“ Magdalena, die im Voraus sogar speziell einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert hat, wollte ihr schulinternes Praktikum unbedingt im sozialen Bereich ausüben. Magdalena aus Obsteig besucht zur Zeit die Ferrarischule in Innsbruck und hat ihren vier-wöchigen Dienst bereits am 11. Juli angetreten. Alexander und Jasmin haben Anfang August ihre Ferialarbeit beim Roten Kreuz begonnen. „Ich habe quasi mein halbes Leben beim Roten Kreuz verbracht. Meine Mutter arbeitet hier in Telfs als hauptamtliche Reinigungskraft und ich bin ihre Urlaubsvertretung. Vor allem kümmere ich mich darum, dass alles sauber gehalten wird und sorge für die notwendige Raumpflege. Die Atmoshpäre mit den netten MitarbeiterInnen ist sehr gut und ich fühle mich pudelwohl und sehr willkommen“, berichtet Jasmin. Ihre Praktikumskollegin Magdalena, die den Empfang besetzt und dabei die MitarbeiterInnen des RK Telfs bei administrativen Tätigkeiten unterstützt, erzählt: „Anfangs war es für mich unvorstellbar, die Anrufe der PatientInnen entgegen zu nehmen. Doch ich profitierte bisher nicht nur von der Berufserfahrung, die ich hier bekomme, sondern bin durch die Telefonate auch offener und selbstbewusster geworden. Ich denke, dies wird mir in meinem Traumberuf als Polizistin überaus behilflich sein.“

Abschließend möchten sich die drei PraktikantInnen, die sich vollstens in die RK-Ortsstelle integriert fühlen, bei Daniel Struggl und dem gesamten Team des Roten Kreuzes Telfs für die gute und freundliche Aufnahme bedanken. Der für die allgemeinen Arbeiten rund ums Haus zuständige Alexander kann sich sogar vorstellen, in Zukunft auch beruflich beim Roten Kreuz Fuß zu fassen.

Von Julia Brader

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