Drei Projekte in Gries im Realisierungsfinale

Die neue Kundlerbrücke wird von den Gemeinden Gries und St. Sigmund finanziert. Auch das Land Tirol leistet einen Finanzierungsbeitrag. Foto. Gemeinde Gries

Neue Kundlerbrücke und wichtiger Forstweg vor Fertigstellung – Gemeindeamt zieht bald ins Gemeindezentrum um 

In der Gemeinde Gries im Sellrain sind in den vergangenen Monaten einige wichtige  Projekte in Angriff genommen worden, wie Bürgermeister Martin Haslwanter (Dorfliste Gries) in einer Aussendung mitteilt. So etwa wurde die neue „Kundlerbrücke“, die zur Hälfte auch von der Nachbargemeinde St. Sigmund mitfinanziert wird, errichtet, ein Forstweg von Gries zum Ortsteil Juifenau befindet sich noch im Bau. Das größte Projekt in Gries ist heuer allerdings die Übersiedlung des Gemeindeamtes in die neuen, barrierefreien Räumlichkeiten des Gemeindezentrums. 

Zuerst zum Neubau der Kundlerbrücke: Die alte Grenzbrücke zwischen Gries und St. Sigmund, die im Lüsenertal die Melach überspannte, wurde wegen mehrerer Hochwasserereignissen stark in Mitleidenschaft gezogen  und musste nun neu errichtet werden. „Die Bauarbeiten sind fast abgeschlossen, vergangene Woche konnte der Asphaltbelag aufgebracht werden. Die Kosten für die Neuerrichtung dieser Gemeindebrücke teilen sich die Gemeinden Gries und St. Sigmund. Somit ist die Erreichbarkeit des Grieser Ortsteils Kundl und die Alpe Lüsens, die zur Gemeinde St. Sigmund gehört, wieder sichergestellt“, informiert Bürgermeister Martin Haselwanter und er führt weiters an: „Ein wichtiges Forstwegprojekt befindet sich ebenfalls derzeit im Bau. Die Gemeinde ist für die Aufgaben der Gemeindegutsagrargemeinschaft zuständig, somit fällt die Verlängerung des Nederwaldweges in die Agenden der Gemeinde. Diese Verlängerung ist derzeit in Arbeit und nach Abschluss dieser ist ein durchgängiger Forstweg vom Zentrum Gries bis zum Ortsteil Juifenau vorhanden.  Neben der Erleichterung der Holzbringung in diesem Bereich, bringt dieser Weg auch einen erheblichen touristischen Mehrwert!“

UMZUG IN BARRIEREFREIES GEMEINDEZENTRUM.  Das größte Projekt im Jahr 2018, dem sich die Gemeinde Gries heuer stellt, ist die Übersiedlung des Gemeindeamtes in die neuen, barrierefreien Räumlichkeiten im Gemeindezentrum. „Derzeit werden die neuen Räumlichkeiten umgebaut. Es entsteht ein modernes, qualitätvoll eingerichtetes Gemeindeamt. Es entstehen vier Büroräumlichkeiten für Verwaltung, Buchhaltung, Bürgermeister und Waldaufseher, ein neues, den Anforderungen der Zeit entsprechendes  Sitzungszimmer sowie ein behindertengerechtes WC. Im Kellergeschoss entsteht ein großes Archiv. Das Gemeindeamt kann zukünftig bei Stromausfall notstromversorgt werden und somit im Katastrophenfall durch die Ausstattung des Sitzungszimmers auch als Gemeindeeinsatzzentrale verwendet werden“, listet Haselwanter auf. Auch die Parkplatzsituation wird mit dem neuen Gemeindeamt erheblich verbessert.  Mit den Umbauarbeiten wurden regionale Firmen beauftragt, damit bleibt auch die Wertschöpfung zum größten Teil in der Region. Der Umzug ins neue Gemeindezentrum sollte heuer im Herbst erfolgen.

Der im Bau befindliche Forstweg von Gries zum Weiler Juifenau wird zur Holzbringung und zum Wandern genützt. Foto: Gemeinde Gries