„Eigenbau“

Stefan Siegele RS-Foto: Archiv

Stefan Siegele wird Asfinag-Geschäftsführer Tirol/Vorarlberg

Mit 1. Jänner tritt Stefan Siegele aus Kappl in die Fußstapfen Klaus Finks als Geschäftsführer der Alpenstraßen GmbH.

Die Generalversammlung der Asfinag hat am 11. November den Kappler Stefan Siegele zum neuen Geschäftsführer der Alpenstraßen GmbH bestellt – er tritt an die Stelle von Klaus Fink, der mit Jahresende nach mehr als 30 Dienstjahren die Pension antritt. Er war der beste Kandidat aus einem intensiven, von externen Personalexperten begleiteten Auswahlverfahren, teilt die Asfinag mit. Siegele kommt aus den Asfinag-Reihen und war davor als Autobahnmeister in St. Jakob und Abteilungsleiter in der Asfinag tätig. Der zweifache Familienvater aus Kappl tritt mit Anfang Jänner seinen Posten in Innsbruck an und ist dann für über 250 MitarbeiterInnen in Tirol und Vorarlberg verantwortlich. Asfinag-Vorstand Alois Schedl: „Herzliche Gratulation an Stefan Siegele – er wird die Herausforderungen gut meistern … Stefan Siegele genießt unser vollstes Vertrauen, weil er viel Erfahrung und Leidenschaft in diese Position einbringt.“ Vorstandskollege Klaus Schierhackl spricht vom „optimalen Kandidaten aus rund einem Dutzend kompetenter Bewerber“. Und auch Klaus Fink „kann der Asfinag zur Auswahl nur gratulieren. Seit 2009 leistete Siegele in allen Funktionen hervorragende Arbeit. Ich glaube, dass alle zukünftigen Aufgaben von ihm gut bewältigt werden. Dazu kennt er noch die Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt von der Basis.“

 

SCHWERPUNKTE. Stefan Siegele selbst freut sich „über diese große berufliche Chance und über diese neue Aufgabe. Klaus Fink hat die Alpenstraßen GmbH durch seine Führung nachhaltig geprägt – diesen Weg der engen Zusammenarbeit mit den Ländern Tirol und Vorarlberg sowie allen Partnern will ich in Zukunft weiterführen“. Siegele verantwortet 315 Kilometer Streckennetz im Westen Österreichs; die Agenden reichen von der betrieblichen Erhaltung mit fünf Autobahnmeistereien über Verkehrssicherheit bis hin zu Netzplanung und Anrainerschutz. In den kommenden Jahren warten große Herausforderungen: „Die Erhöhung der Tunnelsicherheit wie etwa im Arlbergtunnel oder durch den Neubau der zweiten Röhre Perjentunnel sind große Herausforderungen“, so Siegele. Weitere Schwerpunkte: die Erhaltung und Sanierung bestehender Infrastruktur wie etwa Brücken, optimierte Baustellenabsicherung, durchgängige und effiziente Streckenkontrolle, die Erhaltung und der Service der technischen Anlagen sowie ein gut funktionierender Winterdienst. Siegele will die Zusammenarbeit mit Ländern, Behörden, Einsatzorganisationen und Stakeholdern noch weiter forcieren. Ziel dabei: optimaler Service und Angebot für Verkehrsteilnehmer, mehr Verkehrssicherheit und die Sicherstellung einer hervorragend ausgebauten und langlebigen Infrastruktur.