Ein Team, ein Ziel

Trotz der vielen verschiedenen Anstrengungen verlor niemand die Begeisterung und Hilfsbereitschaft. RS-Foto: Burger

„Xletix-Challenge“: Teamgeist auf der ganzen Strecke

Auch heuer fand wieder einer der vielen „Xletix“-Hindernisläufe in Tirol auf einer Höhe von 2020 Metern statt. Erneut durfte Kühtai den „Mud-run“ austragen. Im Gegensatz zu vielen anderen Hindernisläufen helfen sich alle Teilnehmer gegenseitig, anstatt dass jeder auf seine eigene Zeit achtet. Solidarität und Kameradschaft werden während dem ganzen Kampf hoch gehalten, denn jeder soll über seine Kräfte hinauswachsen und den Lauf beenden können.

Von Mel Burger

Leider mussten die Teilnehmer heuer nicht nur gegen die kniffligen, nassen und schwer bezwingbaren Hindernisse ankommen, sondern auch gegen das kalte und unangenehme Wetter kämpfen. Kühtai ist nicht nur unter den sieben Bewerben, die 2018 ausgetragen werden, der höchst gelegenste der Xletix-Tour, sondern auch weltweit auf einer Höhe von 2020 Metern einzigartig. Es wurde in vier Kategorien gestartet. Als erstes durften die 30 Elite-Teilnehmer um 9.40 Uhr starten und ihren gesonderten Kampf um die Krone aufnehmen. Danach wurde im 20-Minutentakt gestartet, um die Hindernisse nicht unnötig zu überfüllen. Neben dem Elitewettbewerb gab es den acht Kilometer langen S-Lauf, den 13 Kilometer langen M-Lauf und den mit 35 Hindernissen gespickten 18-Kilometer S-Lauf. Die Eliteläufer werden vor den „Xletix“-Läufen ausgewählt unter den besten Läufern, Triathleten, Fünf- oder Zehnkämpfern, die sich zuvor dafür bewerben. Unter den Eliteläufern befinden sich 20 Männer, zu denen heuer auch der Tiroler Tobias Kammerlander zählt, und zehn Frauen. Dieser Wettbewerb wird als einziger unter dem Motto „Be the best“ ausgetragen und im Gegensatz zum restlichen Feld dürfen sich die Elitekämpfer nicht gegenseitig helfen. Gemeinschaft ist dafür unter den anderen Bewerbern vom Startschuss bis zum Ziel zu spüren. Aber nicht nur Männer helfen den Frauen, wie man sich wahrscheinlich denkt, auch die Frauen unterstützen ihre männlichen Mitstreiter mit Geschick und Ideenreichtum. So gingen in Kühtai trotz den eisigen Temperaturen und dem Regen alle mit ihrem Motto „Ein Team, eine Zeit!“ an den Start und überwanden alle Hindernisse und Schwierigkeiten gemeinsam.

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