Eine neue Fahne für Tarrenzer Jungschützen

Kranzniederlegung im Gedenken an alle gefallenen und verstorbenen Kameraden mit Bataillonskommandant Major Ralf Zoller, Bürgermeister Rudolf Köll und Regimentskommandantstellvertreter Major Heinrich Gstrein (v.l.). Im Hintergrund der Starkenberger Bataillonstrommelzug mit Bataillonsehrenmajor Franz Kranewitter. RS-Foto: Krismer

57. Schützenfest des Bataillon Starkenberg

Als ein wahrlich gelungenes Volksfest zeigte sich das 57. Bataillonsfest des Starkenberger Schützenbataillons am letzten Wochenende. Nach sieben Jahren war wiederum die Schützenkompanie Tarrenz an der Reihe, das Zusammentreffen auszurichten. So stand die Gurgltalgemeinde den Samstagabend und den ganzen Sonntag ganz im Zeichen der Tiroler Schützentradition.

Von Ewald Krismer

1962 gründete sich das Schützenbataillon Starkenberg – benannt nach dem in früheren Zeiten in Tarrenz beheimatet gewesenen Grafen von Starkenberg – nachdem man daran gegangen war, den Schützenbezirk Imst in Bataillone aufzuteilen. Die bisherigen Kommandanten waren die Majore Karl Mark aus Imst, Rudolf Krabichler aus Nassereith, Horst Strobl aus Imst und Kaspar Sterzinger und Franz Kranewitter aus Nassereith, bevor Ralf Zoller das Bataillon 2014 übernahm. Major Ralf Zoller ist gleichzeitig Kommandant der Tarrenzer Schützen, mit denen er und Obmann Oberleutnant Matthias Stricker das Fest perfekt auf die Beine stellten. Dabei nicht zu vergessen ist der umtriebigen Leutnant Tobias Doblander, der schon im Vorfeld mit einer gelungenen Ausstellung über die Tarrenzer Schützen im Heimatmuseum einen unverzichtbaren Beitrag leistete. Am Starkenberger Bataillonsfest teilgenommen haben neben den sechs anderen zum Bataillon gehörenden Kompanien aus Imst, Nassereith, Imsterberg, Karres, Karrösten und Obsteig, auch Kompanien aus den Bezirken Imst, Landeck und Reutte. Zwei Höhepunkte bestimmten die Feierlichkeiten des Bataillonsfestes. Am Samstag fand die übliche Kranzniederlegung nach dem Wortgottesdienst mit Pfarrer Josef Ahorn und am Sonntag die Weihe der neuen Jungschützenfahne nach der heiligen Messe mit Landeskurat Martin Ferner statt. Dem kirchlichen Akt am Sonntag folgten kurze Ansprachen von Bürgermeister Rudolf Köll, Landesrat Bernhard Tilg und Bundesjungschützenbetreuer Major Rupert Usel und eine Menge Ehrungen. Danach ging es defilierend zum Festzelt.

 

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