Eine schwarze Null im Jubiläumsjahr

Nicht nur den Sonnenschirm haben die Verantwortlichen der Alpentherme Ehrenberg voll im Griff. Geschäftsführer Thomas Eichhorn

Die Alpentherme Reutte stellt sich als Erfolgsprojekt heraus – die Zahlen wachsen stetig

Im Dezember diesen Jahres feiert die Alpentherme Ehrenberg ihren fünften Geburtstag. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben die Betreiber im Jahr 2016 allerdings keinerlei Grund mehr zur Sorge. Das Bad schreibt eine schwarze Null – Sauna- und Badelandschaft ziehen immer mehr BesucherInnen an.

Lagen die Besucherzahlen im Jahr 2012 noch bei 130.819 (91.684 im Bad und 39.135 in der Sauna), so konnte man im Jahr 2015 bereits 181.056 BesucherInnen verzeichnen (118.986 im Bad und 62.070 im Saunabereich). Mit den ansteigenden Besucherzahlen stieg naturgemäß auch der Umsatz: „Im Jahr 2015 hatten wir einen Umsatz von 701.426 Euro im Bad, 1.126.247 Euro in der Sauna und 699.398 Euro im Gastronomiebereich“, freut sich der von Vivamar eingesetzte Geschäftsführer Thomas Eichhorn. Und auch die bisherigen Zahlen aus den ersten fünf Monaten diesen Jahres können sich sehen lassen: Mit 87.526 BesucherInnen hat die Alpentherme gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres wieder ein Plus von 15 Prozent gemacht. Diese Zahlen freuen nicht nur Geschäftsführer Thomas Eichhorn und Betriebsleiter Sebastian Heckelmiller, sondern natürlich auch Bürgermeister Luis Oberer: „Die laufenden Kosten werden seit zwei Jahren durch die Alpentherme selbst erwirtschaftet. Für die Gemeinde fallen außer den 570.000 Euro Kreditrückzahlung jährlich keine weiteren Kosten an.“ Lediglich bei größeren Investitionen muss die Gemeinde etwas beisteuern.

Neuerungen. So fallen heuer Kosten für eine neue Wasserrecyclinganlage an, die Ende Juli/Anfang August installiert werden soll. Derzeit wird das aus den Becken abfließende Wasser gefiltert und in den Kanal geleitet. „Mit der neuen Wasserrecyclinganlage wird das Wasser weiter aufbereitet und den Becken wieder zugeführt. Damit sparen wir nicht nur 16.000 Kubikmeter Wasser pro Jahr, sondern auch Heizkosten, da das Wasser nicht so kalt ist wie das frisch eingeleitete“, erklärt Heckelmiller. In vier bis fünf Jahren müsste sich die Anlage dann amortisiert haben, so die Betreiber.
Neben dieser Neuerung hat sich auch sonst schon einiges getan in diesem Jahr. Durch das Versetzen der Glaswand wurde der Außen-Gastrobereich verkleinert (hier sei der Bedarf nicht so groß) und der Gastronomiebereich im Inneren vergrößert. „Das Mobiliar haben wir durch helle, freundliche Möbel ausgetauscht. Die dunklen, „alten“ Stühle und Tische haben einen neuen Platz auf der Terrasse gefunden“, erklärt Sebastian Heckelmiller.
Auch im Außenbereich der Alpentherme wurden Investitionen getätigt. Vor dem Therapiebecken wurde eine wetterfeste Tischtennisplatte angebracht und der Beachvolleyballplatz wurde saniert. Acht volle Lkws brachten dafür den Sand. Die Netzpfosten wurden nach außen versetzt, so dass in Zukunft auch Beach-Soccer gespielt werden kann. Der alte Sand wurde wiederverwendet – ein neuer Strandbereich lädt zum Relaxen im Liegestuhl und unterstreicht das Urlaubs- und Strandfeeling mit einem tollen Ausblick.
Ein weiteres Highlight im Verwöhnprogramm bietet der Massageraum im Saunabereich.
Intensiv gearbeitet wird auch an der Homepage und dem Online Shop. „60 Prozent der Nutzer gehen nur noch über das Smartphone auf die Homepage“, weiß GF Thomas Eichhorn. Aus diesem Grund werden Homepage und Online Shop erneuert und sollen künftig auch auf sämtlichen mobilen Geräten nutzbar sein.
Das Erfolgsprojekt „Alpentherme Ehrenberg – bei jedem Wetter“ wird also ständig gewartet und verbessert. Bürgermeister Luis Oberer kennt die drei Erfolgspunkte: „Das attraktive Angebot mit Bad und Sauna, das gesamte, professionelle Team und die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Betreibern.“