Entlang der Fackeln über’s Imster Bergl

Daline, Elaine, Liliane, Leo und Lorenz (v.l.) gestalteten in mühevoller Arbeit die Apsis der Johanneskirche mit einer Menge Teelichter. RS-Foto: Krismer

„Nacht der 1000 Lichter“ erfuhr wiederum regen Zuspruch

In Imst geht man nicht nur in der Karwoche übers Bergl, sondern auch in der „Nacht der 1000 Lichter“. Eine beträchtliche Menge an Gläubigen zog nach der von Pfarrer Alois Oberhuber und Diakon Andreas Sturm in der Johanneskirche abgehaltenen und vom Jugendchor „Stella Voce“ musikalisch begleiteten Abendmesse über den nächtlich-mystischen Kalvarienberg.

Von Ewald Krismer

Im Bezirk Imst sind jedes Jahr abwechselnd jeweils drei Pfarreien der Dekanate Imst und Silz an der Reihe, dieses seit 2005 tirolweit am Tag vor Allerheiligen zu begehende, pastorale Ereignis in Szene zu setzen. Im Dekanat Imst waren es diesmal die Pfarren Imst, Roppen und Mils und im Dekanat Silz die Pfarren Ötztal-Bahnhof, Wildermieming und Tumpen. Die „Nacht der 1000 Lichter“ soll nicht nur als würdevolles Einstimmen auf das Gedenken an die Verstorbenen, sondern auch als Widerstand gegenüber Halloween verstanden werden.

Gemeinsamer Weg.

14 Stationen mit aus Teelichtern gestalteten christlichen Symbolen säumten den Lichterweg von der Johanneskirche weg über das Bergl zur Pestkapelle und dann zum Widum, wo es abschließend zur Stärkung gegen eine Spende Tee und Würstel gab. Musikalisch begleitet wurde das Kirchenvolk vor der Johanneskirche von der „Schölfelermusig“ und von der Lobpreisgruppe in der Laurentiuskapelle.

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