Erfolg für Streichquartett

Emil Spieler, Clara Spieler, Hannah Alber und Jonas Alber sind „Quartissimo“ und gewannen „Die Goldene Note“. Dazu gratulierten auch Dominique Meyer (Staatsoperndirektor), Dr. Bernhard Ramsauer (Liechtensteinische Landesbank Österreich AG), Lisa Bachmann (Redakteurin), Leona König (Gründerin IMF) und Tibor Kovác (Wiener Philharmoniker) (hinten v.l.). Foto: Alber

„Quartissimo“ gewinnt „Die goldene Note“ in Wien

Über einen grandiosen Erfolg durfte sich kürzlich das Streichquartett „Quartissimo“ freuen. Die vier jungen Musiker, Clara (14) und Emil (13) aus Igls sowie Hannah (15) und Jonas (13) Alber aus Reutte gewannen in Wien den von der International Music Foundation (IMF) ausgetragenen Wettbewerb „Die goldene Note“.

Die beiden Geschwisterpaare haben sich im Sommer 2016 auf Initiative von Mag. Ivana Pristasova (Geigenlehrerin von Clara und Hannah am Landeskonservatorium Tirol) zu einem Streichquartett formiert. Von allem Anfang an zeichnete sich das Quartett durch seine Freude am Musizieren und sein hohes Niveau an Musikalität aus. Schon sehr bald stellten sich die ersten Erfolge bei dem auf Landes- und Bundesebene ausgetragenen Wettbewerb „Prima la musica“ ein. So gewannen sie im Jahr 2017 beide Bewerbe und erhielten auf Bundesebene sogar den Sonderpreis der Jury. Hervorgehoben wurde seitens der Jurys auch immer wieder die hohe Qualität der gespielten Instrumente – drei davon, die beiden Violinen und die Viola, stammen aus der Werkstatt des Füssener Geigenbauers Pierre Chaubert.
2019 entschied das Ensemble, am Wettbewerb „Die Goldene Note“ teilzunehmen. Nachdem sie im Jänner ein Bewerbungsvideo an die IMF gesandt hatten, freuten sie sich riesig, als sie Ende Februar zu einer Audition nach Wien geladen wurden. Dort setzten sich die vier jungen Musiker gegen eine starke Konkurrenz durch und begeisterten die internationale Fachjury.
Den Höhepunkt dieses Wettbewerbes stellte jedoch für das Quartett und seine Ensembleleiterin, Mag. Ivana Pristasova, das am vergangenen Freitag im Wiener Konzerthaus ausgetragene und von Frau Barbara Rett moderierte Charity-Konzert dar. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Schubert-Saal durften sie sich nochmals mit dem 1. Satz aus dem Streichquartett in f-moll op. 80 von Felix Mendelssohn Bartholdy präsentieren und den Siegerpokal sowie den von der Kronen Zeitung gestifteten Förderpreis in Empfang nehmen.
Neben dem Staatsoperndirektor Dominique Meyer stellten sich auch die beiden Wiener Philharmoniker Tibor Kovác und Volkhard Steude als Gratulanten ein. Für die vier jungen Musiker, die sich zudem über gestiftete Masterclass-Kurse und einen Konzertauftritt bei der nächstjährigen „Goldenen Note“ freuen dürfen, war es jedenfalls ein unvergessliches Erlebnis.