Erster Sozialbau in Heiterwang

Baustart für zwölf Mietwohnungen in Heiterwang mit NHT-Projektleiter Elmar Draxl und Bürgermeisterin Beate Reichl. RS-Foto: Dallapozza

Neue Heimat Tirol errichtet in Heiterwang zwölf Mietwohnungen mit Kaufoption

Heiterwangs Bürgermeisterin Beate Reichl ist es ein besonderes Anliegen, den jungen Gemeindemitgliedern ein Zuhause anzubieten, damit sie nicht auswandern müssen und hofft, dass alle Wohnungen angenommen werden. Die Bauzeit beträgt nur elf Monate und ist auch eine besondere Herausforderung für die Baufirmen.

Am Freitag lud die Neue Heimat Tirol (NHT) im „Ortsteil Ennet der Ach“ in Heiterwang zum Spatenstich für eine Wohnanlage, bestehend aus zwölf Mietwohnungen. „Nach längeren Behördenverfahren ist es jetzt soweit, dass die NHT mit der Errichtung dieser Wohnanlage beginnen kann. Damit setzt die Gemeinde Heiterwang, in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft NHT, ein Zeichen für leistbares Wohnen in bester Lage für Jung und Alt“, freute sich Bürgermeisterin Beate Reichl anlässlich des Baustarts. Im östlichen Teil dieser schon bestehenden Siedlung wurde dazu in schöner, südlich ausgerichteter Hanglage ein Grundstück baureif gemacht. Um dieses für die Gemeinde attraktive Bauprojekt umsetzen zu können, war es notwendig, zwei dafür notwendige Erschließungsstraßen in die Planung mitaufzunehmen. Die südlich am Gebäude vorbeilaufende Zufahrtsstraße wird künftig bis zum Gebäudeende führen. Die östliche Zufahrt wird erst zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt. Der jetzt noch über das Baugrundstück verlaufende Waldweg wird in Richtung Osten hin verlagert.

Wohnanlage in Passivhausqualität. Die Wohnanlage wurde vom Landecker Architekten DI Harald Kröpfl in Passivhausbauweise geplant und wird in topmoderner Hybridkonstruktion errichtet. Die tragenden Gebäudeteile bestehen aus einem Stahlbetonskelettbau, die Gebäudehülle aus einer Holzrahmenkonstruktion mit einer Holzfassade.
Zwölf Mietwohnungen mit Kaufoption verteilen sich auf insgesamt drei Obergeschosse. Die Kellerräume, ein Fahrrad- und Kinderwagenraum werden im Erdgeschoss in Richtung Hang hin platziert. Im Untergeschoss befinden sich die Tiefgarage mit insgesamt 18 Stellplätzen sowie die Haustechnik und die Müll- und Hausmeisterräume. Die Einfahrt in die Tiefgarage wird über eine Rampe aus Richtung Osten ermöglicht. Auf dem Freiareal stehen den künftigen MieterInnen weitere sechs Parkplätze und auch ein Kinderspielplatz zur Verfügung. Geheizt wird das Gebäude künftig zentral über eine Gasbrennwerttherme mit Komfortlüftung.

Von Richard Dallapozza

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