„Es wird weitere Investitionen geben“

Auch der Venet Bob wurde offiziell seiner Bestimmung übergeben: Betriebsleiter Christian Ferchl, Thomas Walser, Pfarrer Herbert Traxl, Bgm. Wolfgang Jörg (Landeck), Bgm. Siegmund Geiger (Zams), Vorstand Werner Millinger, BR Peter Raggl, Birgit Bouvier (TVB TirolWest) und Rainer Kappacher (AR-Vorsitzender-Stv., v. l.) RS-Foto: Zangerl

Krahberg: Venet Bob und Sternwarte Terra Raetica eröffnet

 

Das erste Observatorium Tirols, die Sternwarte Terra Raetica, und die Alpenachterbahn Venet Bob wurden am 27. September eröffnet – die beiden Projekte am Krahberg sind die größten Brocken des 2,5-Millionen-Euro-Investitionspakets.

 

Von Elisabeth Zangerl

 

Wir haben mit der Umsetzung dieser beiden größeren Attraktionen am Venet gestartet“, erklärt der Zammer Bürgermeister Siegmund Geiger über das fast 2,5 Millionen Euro teure Investitionspaket, das von den Gemeinden und dem TVB beschlossen wurde und den Venet zukunftsfit machen soll. Geiger verspricht: „Es wird weitere Inves-titionen geben.“ Der Wunsch der Funktionäre ist eine Frequenzsteigerung am Hausberg: „Dies trägt dem wirtschaftlichen Weiterkommen am Venet bei“, so Geiger. „TobiCarts“ (dreirädrige Go-Carts) wurden angeschafft, der Tobi-Weg bereits adaptiert. Venetbahn-Vorstand Werner Millinger: „Heuer werden wir noch den ersten Teil des Flow Trails auf der Südseite umsetzen, dieses Projekt befindet sich aktuell in der Genehmigungsphase.“ Der 27. September stand jedoch ganz im Zeichen der Eröffnung des Venet Bob mit einem Investitionsvolumen von 1,4 Millionen Euro und dem Observatorium „Terra Raetica“, das rund 250.000 Euro gekostet hat. Gabriele Juen von RegioL erklärte, dass es sich beim Observatorium um ein Interreg-Projekt handle, Projektpartner sei Maseben im Langtauferer Tal, wo ebenfalls eine kleinere Sternwarte eröffnet wurde. Grenzüberschreitend erfolgte die Ausbildung der Stern-Guides.

 

SIND AUF DEM RICHTIGEN WEG“. Vonseiten des Tourismusverbandes TirolWest richtete Birgit Bouvier Grußworte an die versammelte Menge: „Nach einiger Zeit waren alle TVB-Aufsichtsräte und Vorstände für diese Projekte. Es ist nun gestartet, auch unsere Gäste werden überwältigt sein. Wir sind auf dem richtigen Weg.“ Bgm. Siegmund Geiger erinnerte sich an die letzte Eröffnungsfeier am Venet – die Übergabe der Gipfelhütte 2012. Den Genussberg Venet sieht der Zammer Dorfchef im Gegensatz zu überaus stark frequentierten Skigebieten im Bezirk als „Berg zur Entschleunigung“. Als „Hausberg aller Gemeinden“ betitelte der Fließer Bgm. Hans-Peter Bock den Venet, Ziel sei es, Projekte umzusetzen, die sich irgendwann refinanzieren. Lobende Worte gab es auch in Bezug auf die Architektur des Observatoriums: „Dies ist ein sehr in die Landschaft geplantes Gebäude, es macht viel Wirbel und ist doch angepasst.“ Landecks Bgm. Wolfgang Jörg lobte auch: „Es ist uns gelungen, gemeinsam auf dem Venet etwas zusammenzubringen – 2012 sind wir vor der harten Entscheidung gestanden und hätte es das Projekt der Gipfelhütte nicht gegeben, wäre es schwierig geworden.“ Sein Credo: „Man muss aus der eigenen Sache etwas machen – das ist unsere Verpflichtung.“ Als „Zukunftsprojekt für den Venet“ betitelte BR Peter Raggl die neuesten Investitionen. Die Stern-Guides am Venet gründen derzeit einen Verein mit dem Namen „Observatorium Venet“ und dem Motto „Einblick in himmlische Sphären“. Nächste Veranstaltungen sind ein Tag der offenen Tür am 26. Oktober, am 11. November anlässlich des Merkurtransit und auch zur Sternschnuppennacht am 15. Dezember sind Veranstaltungen geplant.

Der neue Venet Bob garantiert jede Menge Action. RS-Foto: Zangerl
Das erste Observatorium in Tirol wurde kürzlich am Venet eröffnet. RS-Foto: Zangerl

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