EWR kann Erfreuliches melden

EWR-Vorstand Dr. Christoph Hilz mit einem digitalen Stromzählgerät „Smart-Meter“. RS-Foto: Weber

 Energiepreise sind stabil

Der Vorstand der Elektrizitätswerke Reutte informierte bei der Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag über die Energiepreise, Neuerungen in der Elektromobilität und Zukunftstechnologien in der Erdgasversorgung.

Preisstabilität. Erfreulich ist die Stabilität der Energiepreise für 2018. Trotz einer Steigerung der Börsenpreise von über zwanzig Prozent bleiben die Kosten für den Endverbraucher sowohl beim Strom als auch beim Erdgas wie im Vorjahr. Festgelegt werden die Preise durch die „E-Control“. „Die gleichbleibenden Preise können durch die erfolgreiche Einkaufs- und Effizienzstrategie gewährleistet werden“, so Dr. Christoph Hilz (Vorstand EWR). Durch sinkende Umlagen (Steuern, Abgaben und Ökopauschalen) kann der Kunde unterm Strich sogar ein paar Euro im Geldbeutel behalten. Vorgestellt wurde der „Smart-Meter“, ein Energiezählergerät. Für diese digitale Umrüstung investieren die EWR in den nächsten Jahren circa 4,5 Millionen Euro. Der Smart- Meter ermöglicht den fernauslesbaren Stromverbrauch über das Handy. Dadurch kann der Energieverbrauch des Eigenheims jederzeit und an jedem Ort per Smartphone abgelesen und damit Einsparmöglichkeiten genutzt werden. Wer „Feuer und Flamme“ für die neue Technologie ist und sich Besitzer eines Smart-Meters nennen will,  muss zwischen zwei- und dreihundert Euro für das Gerät bezahlen.

Energieeffizienz. Die Reduzierung der CO2-Emissionen wird unterstützt durch Maßnahmen zur Energieeinsparung. Denn Wärme stellt den größten Energieverbrauch in Privathaushalten dar. Der Einbau einer Wärmepumpe wird von der EWR AG mit einer maximalen Summe von 6.000 Euro  gefördert. Auch der Kauf eines energieeffizienten Haushaltsgerätes rentiert sich. Pro Gerät steuern die EWR in Kooperation mit der E-Welt 80 Euro bei. Gewerbliche Kunden werden beim Kauf eines LED-Leuchtmittels mit drei Euro unterstützt.

E-Mobilität. Bisher zählt der Fuhrpark der EWR sechs Autos und zwei Fahrräder mit Elektrobetrieb. Nachhaltigkeit soll auch in Zukunft durch die schrittweise Umrüstung der Fahrzeugflotte auf E-Mobilität gestärkt werden. An strategisch optimalen Versorgungsstationen werden durch die steigende Anzahl von Elektroautos 2018 zwanzig neue Ladestationen sowie E-Bike-Ladestationen in der Region Außerfern/Allgäu errichtet. Die Bezahlung der Energie erfolgt bargeldlos mittels Karte oder Smartphone.
Erdgas. Die Erdgasversorgung Außerfern (EVA) baut das Gasnetz weiter aus. Dank neuer Technologien ist die Versorgung durch Erdgas eine kostengünstige, effiziente Energiequelle und bietet eine stabile sowie speicherbare  Energieversorgung ohne Feinstaub.

Von Michaela Weber

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