Feierliche Eröffnung

Die neue Anlage verbindet Hochsölden mit dem Giggijoch. Pro Stunde können 1330 Personen transportiert werden. Foto: Bergbahnen Sölden

Neue Hochsölden-Rotkoglbahn

Nun wurde sie endlich eingeweiht: Eine moderne Zehner-Kabinenbahn verbindet das exklusive Hoteldorf Hochsölden mit dem Giggijoch als zentralen Hotspot im Winterskigebiet Sölden. Dafür haben die Bergbahnen Sölden rund zehn Millionen Euro investiert. Ebenfalls neu für Wintersportbegeisterte: Die neue 7,3 Kilometer lange Rodelbahn von der Mittelstation Gaislachkogl bis nach Sölden.

Von Barbara Heiss

Der aus Burkina Faso stammende Söldener Pfarrer Jean Paul Quédraogo übernahm die Segnung der neuen Gondelbahn. Im Bild: Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden, Jakob Falkner. RS-Foto: Meze

Seit dem Beginn dieser Wintersaison ist die topmoderne Gondelbahn der Firma „Doppelmayr“ im Einsatz. Die neue Anlage ersetzt den Zweiersessellift „Rotkoglbahn“ aus dem Jahr 1986, der Ende April abmontiert wurde. „Unser Ziel war es, den Gästen in diesem Bereich mehr Komfort und ein besseres Pistenerlebnis zu bieten. Die Touristiker in Hochsölden verfügen in der Vermarktung nun über ein weiteres, zugkräftiges Alleinstellungsmerkmal“, so Helmut Kuprian, technischer Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden. Das Projekt konnte dabei in einer Bauzeit von rund sieben Monaten realisiert werden. Die stündliche Beförderungsleistung liegt bei 1330 Personen. In nur 5,76 Minuten gelangen die Gäste von der Tal- zur Bergstation. Zusätzlich zur Errichtung der Gondelbahn erfolgten weitere Arbeiten wie etwa Pistenverbesserungsmaßnahmen oder ein Update für die bestehende Schneeanlage. Ebenfalls seit Ende November in Betrieb ist die neue Rodelbahn von der Mittelstation Gaislachkogl bis nach Sölden. Das Gemeinschaftsprojekt von Bergbahnen Sölden, Ötztal Tourismus (Ortsausschuss Sölden) und der Gemeinde eröffnet ein familienfreundliches Alternativangebot zum Skifahren. Mit 7,3 Kilometern zählt die Strecke zu den längsten Rodelbahnen Österreichs.