„Fest verankert“

Karl-Heinz Schütz, Birgit Hofer-Norz, Peter Vöhl, Christian Rudig und Gerhard Sammer (Dirigent) (v.l.). RS-Foto: Pircher

Eröffnung der Landecker Festwochen „Horizonte“

 

Das symphonische Eröffnungskonzert der Landecker Festwoche am 11. Mai im Stadtsaal war der Auftakt der insgesamt sechs Konzerte an sechs verschiedenen Spielorten.

 

Von Luis Pircher

 

„,Horizonte‘ – Die Landecker Festwochen sind fest verankert“. Ein voller Stadtsaal in Landeck veranlasste Karl-Heinz Schütz, den künstlerischen Leiter der „Horizonte“-Festwochen Landeck, zu dieser Feststellung. „Meetings“ (Treffen) stehen Pate im heurigen Programm der „Horizonte“. Im Eröffnungskonzert trafen sich das Innsbrucker Kammerorchester „Innstrumenti“ und Karl-Heinz Schütz, Soloflötist der Wiener Philharmoniker. Es trafen sich auch zwei das einfache Landleben darstellende Werke, die „Suite Pastorale“ von Chabrier und „Concierto Pastoral“ von Rodrigo, mit Mozarts 41. Sinfonie mit dem Beinamen „Jupitersinfonie“, welche über alles Erdenleid in lichte Höhen von Triumphgesang und Herrlichkeit führt.

 

SECHS SPIELORTE – SECHS MUSIKALISCHE TREFFEN. Schloss Landeck, die Zammer Kirche, die Aula des Perjener Gymnasiums, der „neue Stadtplatz“ und das Alte Kino sind neben dem Stadtsaal die Aufführungsorte der heurigen „Horizonte“. Aber nicht nur Treffen von unterschiedlichsten Musikrichtungen und Musikern sind geplant, man will auch den musikalischen Horizont in neue Gefilde verschieben. So findet zum ersten Mal im Rahmen der Festwochen auch ein Open-Air-Konzert am Stadtplatz statt. Die Landecker Stadtmusik und Sebastian Bru, Cellist der Wiener Philharmoniker, interpretieren Friedrich Gulda. Birgit Hofer-Norz und Karl-Heinz Schütz haben für die Landecker Musikfreunde ein äußerst abwechslungsreiches, interessantes Programm zusammengestellt. Man wünscht den Veranstaltern, wie Kulturreferent und Vizebürgermeister Peter Vöhl in seiner Eröffnungsrede meinte, dass auch die übrigen Konzerte einen so großen Publikumszuspruch erfahren.

 

INNSTRUMENTI“ UND SCHÜTZ. Mit einer „Suite Pastorale“ des französischen Komponisten Emmanuel Chabrier eröffnete das Innsbrucker Kammerorchester den Abend. Die Musiker entführten das Publikum in eine spanische Landschaft mit faszinierenden Tierstimmen. Das „Concierto Pastoral“ von Joaquin Rodrigo erlaubte Schütz als Soloflötist seine Virtuosität an dem Instrument zu zeigen. Als Zugabe erfreute er die Zuhörer mit dem „Ziegentanz“ von Arthur Honegger. Der zweite Teil des Konzerts war Wolfgang Amadeus Mozart mit seiner „Jupitersinfonie“ gewidmet. Diese wird vielfach als seine „Beste“ bezeichnet. Unter dem Dirigat von Gerhard Sammer wussten die Musiker des Tiroler Kammerorchesters zu begeistern.

Tiroler Kammerorchester „Innstrumenti“.RS-Foto: Pircher
Virtuose Karl-Heinz Schütz. RS-Foto: Pircher

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