Freudentag für die Burgenwelt Ehrenberg –

Vize-Bgm. Klaus Schimana, Vize-Bgm. Michael Steskal, Franz Dengg senior, Bgm. Alois Oberer, GF Armin Walch, Franz Dengg junior und Stefan Lochbihler freuen sich über den Meilenstein, der nun mit dem Bau des Schrägaufzuges für die Burgenwelt Ehrenberg gesetzt werden kann. Foto: Verein Burgenwelt Ehrenberg

der Schrägaufzug wird gebaut

Am Freitag, dem 8. Juni, übergab Bgm. Alois Oberer an Franz Dengg, dem Investor und Betreiber des Schrägaufzugs den Genehmigungsbescheid für den Schrägaufzug Ehrenberg. Da der Schrägaufzugbetreiber Kooperationen mit der highline179 und der Burgenwelt Ehrenberg eingegangen ist, nahmen neben Bgm. Oberer und Franz Dengg auch Stefan Lochbihler, Dietmar Koler und Armin Walch an diesem erfreulichen Ereignis teil.

Der Baubeginn für den Schräg-aufzug Ehrenberg ist für den 1. August, nach den Ritterspielen 2018, geplant. Je nach Witterung im Herbst wird die Eröffnung zu Weihnachten 2018 oder im Frühjahr 2019 stattfinden.
Der Schrägaufzug verbindet dann die Haltestelle Besucherzentrum im Tal (945 m) mit der Haltestelle beim Hornwerk am Berg (1055 m). Dabei werden 110 Höhenmeter überwunden; die Strecke, die zurückgelegt wird, ist ca. 267 m lang. Die Fahrzeit des Schrägaufzuges wird unter drei Minuten betragen. Der Aufzug wird als Selbstfahrer, das heißt, die Gäste bedienen den Aufzug, errichtet. Die Aufzugskabine bietet max. 50 Personen Platz und hat einen bodenebenen, behindertengerechten Einstieg. Der Schrägaufzug wird ganzjährig geöffnet sein und soll täglich von 8 bis 22 Uhr betriebsbereit sein.

Haltestelle Besucherzentrum-Klause.

Der Einstieg in den Schrägaufzug in der Klause erfolgt bei der Haltestelle Besucherzentrum-Klause. In einem Erweiterungsteil des Besucherzentrums befinden sich nach Adaptierung die Haltstelle für den Schrägaufzug und eine neue WC-Anlage für das Besucherzentrum Klause. Im Besucherzentrum sind auch die Tickets für den Schrägaufzug erhältlich.

Haltestelle Horn-werk-Ausstellung Ehrenberg.

Nach 267 m erreicht der Schrägaufzug die Haltestelle Hornwerk-Ausstellung Ehrenberg. Im Gebäude der Haltestelle Hornwerk befindet sich auch eine WC-Anlage für die Besucher der Ausstellung über die „Wehrtechnik des Festungsensembles Ehrenberg“. Das neue Infrastruktur-Gebäude beim Hornwerk wurde in räumlicher Distanz zum historischen Teil der Wehranlage Hornwerk in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt situiert, beide Gebäude (alt und neu) bilden eine funktionelle Einheit. Der Schrägaufzug ermöglicht es dann auch Rollstuhlfahrern, bewegungseingeschränkten Menschen und Familien mit kleinen Kindern, die interessante Ausstellung im originalrestaurierten und rekonstruierten Hornwerk zu erleben. In weiterer Folge erschließt der Schrägaufzug mit der Haltestelle Hornwerk auch die highline179 und verkürzt den Aufstieg zur Ruine Ehrenberg und zum Schlosskopf wesentlich.

Attraktivierung der Burgenwelt.

Mit dem Schrägaufzug werden die Attraktionen der Burgenwelt Ehrenberg barrierefrei erschlossen. Dazu zählen das Hornwerk mit der neuen Ausstellung „Angriff und Verteidigung – Fes-tungsensemble Ehrenberg“. Diese Ausstellung zeigt die Entwicklung der Verteidigungsarchitektur als Reaktion auf den technischen Fortschritt der Angriffswaffen im Festungsensemble Ehrenberg. Diese kostenfreie Ausstellung wird in sechs Gewölberäumen des neu sanierten und rekonstruierten Hornwerks installiert und stellt eine große kulturelle Bereicherung für Ehrenberg dar. Mit großem Aufwand wurde durch den Verein Burgenwelt Ehrenberg so wieder ein Teil des Festungsensembles Ehrenberg für die nachkommenden Generationen gerettet.
Der schöne gelegene Schlossanger ist nach Fertigstellung des Schrägaufzuges ebenfalls barrierefrei erreichbar.
Von der Haltestelle Berg (Hornwerk) wird ein neuer, flacher Weg angelegt, damit ältere, bewegungseingeschränkte Menschen und Familien mit Kleinkindern die highline179 erreichen und an dem spektakulären Erlebnis teilhaben können.
Auch die Erreichbarkeit der Ruine Ehrenberg wird durch den Schrägaufzug für viele Menschen erleichtert.
Der Schrägaufzug stellt für die Burgenwelt Ehrenberg, aber auch für die gesamte Region, eine Bereicherung und Aufwertung ihres Angebotes dar und aus diesem Grunde freuen sich sowohl die Burgenwelt Ehrenberg, die Marktgemeinde Reutte als auch der TVB Naturparkregion Reuttte auf die baldige Verwirklichung des Schrägaufzuges.
Für Franz Dengg ist es eine Freude, in der aufstrebenden Tourismusregion Reutte und in der erfolgreichen Burgenwelt Ehrenberg zu investieren. Er glaubt, dass der Schrägaufzug eine Abrundung des Angebotes in der Burgenwelt Ehrenberg darstellt und dass es nur Gewinner bei dieser neuen Attraktivität geben wird.
Bgm. Alois Oberer ist ebenfalls vom Projekt überzeugt: „Ich sehe es als positiv an, wenn private Unternehmer auf Ehrenberg investieren und sich dann auch an infrastrukturellen Projekten mitbeteiligen.“ Luis Oberer glaubt auch, dass durch den Schrägaufzug das Busgeschäft in den auslastungsschwächeren Zeiten die Burgenwelt Ehrenberg belebt, was zu einer besseren Planbarkeit führt und ganzjährig die Arbeitsplätze in der Burgenwelt Ehrenberg absichern hilft.
Stefan Lochbihler freut sich, dass zukünftig durch den Schrägaufzug die highline179 barrierefrei erreichbar sein wird und betont die gute Zusammenarbeit mit der Familie Franz Dengg.
Für Burgenwelt-Geschäftsführer Armin Walch stellt die Übergabe des Veranstaltungsbescheides von Bgm. Oberer an Franz Dengg zur Errichtung des Schrägaufzuges seinen Freudentag dar. Dieser Schrägaufzug ist Bestandteil der Gesamtkonzeption Burgenwelt Ehrenberg. Er wird es dem Verein ermöglichen, weiterhin mit großer Intensität und Anstrengung sein Hauptvereinsziel – die Erhaltung des Festungsensembles Ehrenberg – umzusetzen.