Gastspiel in New York

Die Oetzer Musikanten mit Begleitung vor der St. Peters Kathedrale in New York. Foto: Ewald Auer

Oetzer Musikanten spielen im Big Apple

Bereits zum dritten Mal nahmen die „Oetzer Wellerbrüggler“ an der „Steubenparade“ in New York teil. Dieses Jahr allerdings wurden sie von den Oetzer Musikanten begleitet. Die 20 Oetzer Musiker spielten sich in die Herzen der New Yorker.

Von Friederike Hirsch

Eine Woche lang waren die Oetzer Musikanten und die „Oetzer Wellerbrüggler“ in Amerika. Anlass für die Reise war die „Steubenparade“ in New York. Initiiert wurde die seit 1957 abgehaltene Veranstaltung durch die deutschsprachige Einwanderergemeinde in der Weltstadt New York. An der bunten Parade auf der 5th Avenue nehmen vornehmlich Gruppen aus den USA teil. Kein anderes Kulturereignis in New York ist mit seinen farbenfrohen Trachten, Blaskapellen, geschmückten Festwagen und Tanzgruppen so unterhaltsam und beliebt wie die „Steubenparade“. Die eingeflogenen Gruppen aus Österreich und der Schweiz zählen zu den besonderen Höhepunkten für die tausenden Zuschauer am Straßenrand.

Bereits zum dritten Mal folgten die „Oetzer Wellerbrüggler“ der Einladung des „Deutschen Clubs of Clark, New Jersey“. Heuer verstärkt durch die Oetzer Musikanten, spielten sie sich in die Herzen der New Yorker. Foto: Ewald Auer
Eine Woche USA

Die ersten drei Tage in New York nutzten die Oetzer Musiker, um mehr vom Big Apple zu sehen. Vom Empire State Building über eine Bootsfahrt auf dem Hudson River bis hin zur Freiheitsstatue reichte die Sightseeing-Tour. Die Parade startete dann am Samstag mit einer Messe in der St. Peters Kathedrale. Nach einem kleinen Frühstück im Trump-Tower begaben sich die Gruppen zum Ausgangspunkt, wo um Punkt 12.00 Uhr die Parade über die 5th Avenue startete. Für die Oetzer Musiker ein besonders Highlight. Hansjörg Swoboda, der die Reise organisierte: „Für uns ist das natürlich ein besonderes Erlebnis, zwischen den Wolkenkratzern und der Menschenmenge zu spielen. Es ist, als ob man eine andere Welt betreten würde.“ Die Oetzer ernteten viel Applaus und die Besucher auf der Ehrentribüne genossen den Ötztaler „Saltbrennten“. Am nächsten Tag gestaltete die Oetzer Truppe ein Oktoberfest im Biergarten des „Deutschen Clubs of Clark“ vor fast 2000 begeisterten Zuhörern. „Es war imposant und einzigartig. Jeder Einzelne hat seinen Beitrag zu den schönen Tagen und der Veranstaltung geleistet“, zeigt sich Hansjörg Swoboda zufrieden. Und weiter: „Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle, die dabei waren und an die Förderer und Gönner.“ Die nächste Einladung nach New York ist schon ausgesprochen. Wann die Musikanten aus Oetz wieder in den Big Apple fahren, steht allerdings noch nicht fest.

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