Gemeinde würdigt Pfarrer Herbert Kassebacher

Dekan Franz Neuner (l.) gratulierte Pfarrer Herbert Kassebacher (r.) zu 35 Jahren seelsorglicher Begleitung. RS-Fotos: Wimmer

Klangvoller Festgottesdienst zum 35. Dienstjubiläum und 70. Geburtstag

Seit 1983 prägt Pfarrer Herbert Kassebacher das Leben der Kirchengemeinde Ehrwald/Biberwier. Und dass die Kirchengemeinde lebt, hat der feierliche Gottesdienst am 9. November einmal mehr gezeigt. Gemeindevertreter, Vereine, Chöre, Musikanten, Jungschar, Ministranten und Glaubensbrüder sowie Dekan Franz Neuner ehrten den Priester in einem wort- und musikreichen Festgottesdienst und dankten ihm für seine wertvolle Arbeit in der Gemeinde.

Von Juliane Wimmer

„Lass Kirche nicht aus Stein, lass sie lebendig sein“ – das Motto des Eröffnungsliedes am vergangenen Freitagabend in der Pfarrkirche Ehrwald war auch das Thema der Predigt Kassebachers sowie in allen Musik- und Wortbeiträgen des Festgottesdienstes zu spüren.

Musik, Gesang & Dank.
Die Ministranten bedankten sich bei Herbert Kassebacher mit einem unterhaltsamen Gedicht.

Orgel, Pauken & Bläser sorgten für Gänsehautstimmung, wunderschöner Chorgesang lud zum Zuhören und Mitsingen ein. Dekan Franz Neuner blickte in seiner humorvollen Rede auf das Leben Kassebachers zurück und überreichte ihm zum Schluss ein Exemplar der Predigt, die der Jubilar vor 35 Jahren gehalten hat. Auch Pfarrgemeinderats-Obmann Florian Wilhelm und (nach dem Gottesdienst) Bürgermeister Martin Hohenegg dankten Kassebacher für sein langjähriges Engagement und wünschten ihm alles Gute für die Zukunft. Als Dankeschön erhielt der Pfarrer von seiner Gemeinde einen Kur-Wertgutschein, damit er auch in Zukunft und in guter Gesundheit für die Menschen da sein kann.

Vom Osttiroler zum Außerferner.

Der am 2. November 1948 in Abfaltersbach in Osttirol geborene Pfarrer scheint nach 35 Dienstjahren gar nicht mehr aus Ehrwald/Biberwier wegzudenken zu sein. Dabei wollte er anfangs gar nicht ins „abgelegene“ Außerfern, wie Kassebacher der RUNDSCHAU lachend berichtete.
Doch inzwischen sind ihm die paradiesische Landschaft und die freundlichen Leute sehr ans Herz gewachsen.
Lobend erklärte er: „Ohne meine hilfsbereiten und fleißigen Mitarbeiter wäre eine gute Seelsorge nicht möglich. Wenn Geist & Körper mitmachen, hoffe ich, dass ich noch viele Jahre in dieser netten Glaubensgemeinschaft tätig sein kann.“

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