Große Bühne für die Schüler des KLAZZ

Emma Tauber, Valentin und Elias Kopeinig, sechshändig am Flügel, mit dem Stück „Frohsinn”, das ihr Lehrer Andreas Kopeinig für sie arrangiert hat. Foto: Andreas Kopeinig

Klavier- und Jazzinstitut präsentierte sich in seiner ganzen Vielfalt in der Kellerei

Am vergangenen Freitag war ein großer Tag für die Schüler des Klavier- und Jazzinstituts Außerfern: Die Reuttener Kleinkunstbühne „Die Kellerei“ wurde zur großen Bühne für sie. Das KLAZZ, wie es kurz genannt wird, präsentierte sich in seiner gesamten Vielfalt; Leiter und Klavierpädagoge Andreas Kopeinig und sein Team konnten mit Freude feststellen, was in den letzten Wochen und Monaten an Fortschritt passiert war.

Lilli Kaiser, 6 Jahre alt, benötigt ein Kinderpedal, um beim Klavierspielen einen guten Halt zu haben. Mit einem Boogie und einem Indianertanz zeigte sie, was man in so jungen Jahren schon alles erreichen kann. Foto: Andreas Kopeinig

Die „Kellerei” war zum Bersten voll, es mussten noch zahlreiche Stühle eingeschoben werden und dennoch fanden nicht alle Besucher Platz zum Sitzen – was der Begeisterung aber keinen Abbruch tat.
Gleich zu Beginn konnten die Gesangs-Schüler von Iris Schmid-Holaschke sowohl solistisch alsdann auch im Ensemble überzeugen – Lisa Pichler  eroberte mit sanfter und doch kräftiger Stimme, begleitet von ihrer Lehrerin am Klavier, die Herzen der Besucher. Danach waren zunächst die jüngsten Klavierschüler von Andreas Kopeinig, die bereits alle auf der Bühne Platz genommen hatten, an der Reihe. Die 6-jährige Lilli Kaiser benötigte einen Fußschemel, da ihre Beine noch zu kurz sind, um am Boden Halt zu finden – ihre Fähigkeiten am Klavier sind jedoch schon beachtlich; Emma Tauber, Valentin und Elias Kopeinig verstanden sich sechshändig beim Stück „Frohsinn” prächtig, ebenso die beiden Brüder Elias am Kontrabass und Valentin am Klavier. Marta Müller zeigte schon gekonnten und sorgsamen Umgang mit dem Pedal, Philip Wolf spielte den bekannten „The Entertainer” von Scott Joplin dynamisch und rhythmisch sehr präzise.
Die Jüngsten. Der erste Höhepunkt war dann die jüngste Band des KLAZZ, die von Andreas Kopeinig geleitet wird. Die Kinder sind zwischen sieben und zwölf Jahren alt und konnten mit dem Hit „Cheerleaders” auch das Publikum in der „Kellerei” begeistern.
Ein Block mit den Gitarre-Schülern von René Egger, bei dem der junge Jamie Pressl mit Gesang und Gitarrebegleitung zum kleinen Star wurde, leitete über zu den älteren Klavierschülern. Zunächst ein Duo mit Hannah Rissbacher und Paulina Grutsch, die bei Elena Burdyakovskaya am KLAZZ lernen, und dann die Schülerinnen von Andreas Kopeinig, Vanessa Baum und Sophia Hosp, die vierhändig Carl Maria von Weber interpretierten, Mirjam Jäger mit der d-Moll Fantasie von Mozart und Daniela Biber mit einer Arabeske von Claude Debussy. Ein Schlagzeug-Ensemble und Clemens Falger am Drumset, alle Schüler von Andreas Fuchs sowie am Ende die erfahrene Jazzband Mash Up, die schon bei „Jazz goes to school“ und beim Jugendredewettbewerb Furore gemacht hat, rundeten den Abend ab.
Das Publikum war begeistert von den Leistungen und der Vielfalt, die das Klavier- und Jazzinstitut als private Musikschule bietet.
Es ist übrigens jederzeit möglich, am KLAZZ vorbeizukommen und sich dort den Unterricht einmal anzuschauen. Infos findet man im Internet: www.klavierundjazzinstitut.at