Hagele bricht in Richtung Tiroler Landtag auf

Cornelia Hagele will im Landtag kräftig umrühren. Unterstützt wird sie bei ihrer Kandidatur auch von ihrem „WfT“-Listenchef Bgm. Christian Härting. RS-Foto: Schnöll

Mandat für Telfer Vizebürgermeisterin scheint so gut wie fix – Hauptaugenmerk gilt Umwelt, Wirtschaft und Energie

Die Telfer Vizebürgermeisterin Cornelia Hagele ist nun offiziell in den Landtagswahlkampf eingestiegen. Sie kandidiert für die ÖVP und ist auf der Bezirksliste Innsbruck-Land hinter Spitzenkandidat Johannes Tratter an zweiter Stelle gereiht. Auf der Landesliste steht sie an sechster Stelle. Damit stehen für die zweifache Mutter die Chancen auf ein Landtagsmandat sehr gut. Bürgermeister Christian Härting (Wir für Telfs) hat seiner Listenkollegin volle Unterstützung zugesagt. Mit Hagele könnte fünzehn Jahre nach dem Ausscheiden von Wilfriede Hribar (ÖVP) aus der Landespolitik wieder eine Bürgerliche aus Telfs in den Landtag einziehen.   

„Es wäre wichtig, wenn Telfs, die zweitgrößte Gemeinde Tirols, wieder im Landtag vertreten wäre. Ich würde mich gerne in der Landespoltik für unsere Marktgemeinde und unsere Region einbringen. Als Vizebürgermeisterin weiß man, wo die Menschen der Schuh drückt. Mit Hartnäckigkeit und mit Bürgermeister Christian Härting im Rücken kann man viele Dinge erreichen“, erklärte ÖVP-Landtagskandidatin Cornelia Hagele am vergangenen Donnerstag bei einem Pressegespräch und auch am Samstag beim offiziellen Wahlkampfauftakt vor dem Inntalcenter. Der Telfer Bürgermeister Christian Härting sagt, dass seine Liste „Wir für Telfs“ Hagele voll und ganz untersützt. „Von den elf ‚Wir für Telfs‘-Gemeindemandataren sind zehn ÖVP-Mitglieder.  Wir stehen hinter unserer Listenkollegin und wir werden an ihrer Seite um Wählerstimmen kämpfen. Auch die ÖVP-Ortspartei steht hinter Hagele. Es geht hier nicht nur alleine um Telfs, sondern um die ganze Region. Mit Cornelia Hagele im Landtag können wir noch enger mit dem Land Tirol kooperieren“, glaubt Härting. „In den letzten beiden Jahren habe ich als Vizebürgermeisterin, so glaube ich es jedenfalls, gute Arbeit gemacht. Als  solche will ich auf jeden Fall weiterhin für Telfs und die Menschen in unserer Marktgemeinde arbeiten, als Landtagsabgeordnete könnte  ich aber zusätzlich viele wichtige regionale Themen in den Landtag einbringen!“

SYNERGIEN NUTZEN. Hagele pendelt politisch zwischen Umwelt, Wirtschaft und Energie hin un her. „Die Kombination Umwelt mit  Wirtschaft birgt Synergien, die man wahrnehmen muss. 70.000 Arbeitsplätze hängen vom Tourismus ab, da muss man eine Umweltpolitik mit Hausverstand machen“, sagt sie und bringt auch das Thema Kinderbetreuung zur Sprache: „Ich habe selbst zwei Kinder im Alter von neun und elf Jahren und weiß,  wie wichtig die Bereitsstellung von Kinderbetreuungsstätten ist. Begrüßenswert sind in diesem Bereich natürlich auch private Einrichtungen. Insbesondere auch die Ganztagesbetreuung muss weiterhin gefördert werden, das darf aber nicht alleine auf dem Rücken der Gemeinden stattfinden“, so Landtagskandidatin Cornelia  Hagele.

IKB-KRAFTWERK NOCHMALS ÜBERDENKEN. Ein wichtiges Anliegen ist Cornelia Hagele das Thema Energie.   „Ohne Wasserkraft wird es in Zukunft nicht gehen. Wir brauchen eine saubere Stromgewinnung, damit wir in Tirol bis 2050 die Energieautonomie erreichen können!“ Sowohl Hagele als auch Bürgermeister Chrsitian Härting bedauern es sehr, dass das seinerzeit geplante IKB-Kraftwerk westlich von Telfs nicht zustande gekommen ist. „Die Flusstrecke zwischen Stams und Telfs wäre für ein Kraftwerk  wohl bestens geeignet. Wir hoffen, dass dieses Projekt von zuständiger Stelle  doch noch einmal durchdiskutiert wird“, schließen Hagele und Härting.

Wichtig sind für Cornelia Hagele auch die Vorzugsstimmen. Dafür braucht es auch den direkten Kontakt mit Menschen, so wie auf dem Bild beim Wahlkampfauftakt am vergangenen Samstag vor dem Inntalcenter Telfs. RS-Foto: Schnöll