Halb taugliche Köche

Liebe Freunde der Landesverteidigung!

Nach Deutschland haben auch wir Österreicher jetzt eine Chefin beim Bundesheer. Klaudia Tanner (49) kommt aus Niederösterreich und war zuletzt Chefin der Bauernkammer. Die Bundesheer-Bäuerin mit Jurastudium ist eine bekennende Schnitzel-Fetischistin. Am liebsten mit Kartoffelsalat, wie sie sagt. Da war es natürlich naheliegend, dass sich die neue Befehlshaberin unserer Soldaten zuallererst um die Küche in den Kasernen kümmert. Konkret will sie künftig die für den Wehrdienst untauglichen Männer nicht ungeschoren davon kommen lassen. Wer für den Dienst mit der Waffe zu wenig fit ist, der soll sich um die Gulaschkanone kümmern. Dieser Paukenschlag ist mehr als mutig. Wäre Tanner ein Mann, der fordert, dass junge Mädchen, die nicht ganz gesund sind, niedere Dienste im Staat verrichten sollten,   gäbe es wohl eine Welle der Empörung. Einen Shitstorm vom Neusiedler- bis zum Bodensee. Aber hierzulande ist die Gleichberechtigung bereits mehr als umgesetzt. Zumindest in der Bundesregierung, die mehr Frauen als Männer in ihren Reihen hat. Vielleicht geht die türkis-grüne Koalition da ja mit gutem Beispiel voran. Und schickt bald auch die Mädchen in den Staatsdienst. In Altersheimen, Pflegestationen oder Notschlafstellen herrscht permanente Personalnot. Und die richtig sportlichen jungen Damen könnten ja auch beim Heer dienen. Am Maschinengewehr und in Panzern. Oder als Pilotinnen unserer Kampfjets. Damit die Grünen mit ihrer Philosophie nicht auf der Strecke bleiben, sollten junge Pazifistinnen selbstverständlich zwingend Zivildienst leisten. Zum Beispiel im Klimaschutz. Aber nicht nur an Freitagen statt der Schule. So würde unser Staat und unsere Jugend wahrhaft wehrhaft werden!

Meinhard Eiter