Helfen macht Schule

Gerhard Thurner wurde für sein Engagement im ÖJRK geehrt. Im Bild (v.l.): Dipl. Päd Burkhard Mauler, Mag. Philipp Schumacher, Gerhard Thurner, Mag. Edith Müller, Martin Holzmann, BEd. RS-Foto: Winkler

Bezirkskonferenz des Österreichischen Jugendrotkreuzes (ÖJRK) im Schuljahr 2018/19

Das Mitarbeiterteam des Österreichischen Jugendrotkreuzes informierte bei der Bezirkskonferenz am vergangenen Dienstag über die Neuausrichtung des JRK im Bezirk Reutte und gab Einblick in die vielfältigen Tätigkeitsfelder der Organisation.

Von Magdalena Winkler

sterreichischem Jugendrotkreuz und den Schulen hat eine lange Tradition“, erklärte die langjährige Bezirksstellenleiterin Mag. Edith Müller bei der Eröffnung der Bezirkskonferenz des ÖJRK am vergangenen Dienstag in der Reuttener Archbachvolksschule. Die Umstrukturierungen im Bildungswesen – die Abteilung Bildung im Amt der Landesregierung und der Landesschulrat für Tirol sind seit dem 1. Jänner 2019 in der Bildungsdirektion Tirol zusammengeführt – haben daher auch Einfluss auf die Tätigkeit des Jugendrotkreuzes im Schulbereich. Die Neuerungen in der Bildungsdirektion Tirol waren mitunter Gegenstand der jährlich stattfindenden Konferenz, an der die Referentinnen und Referenten der Schulen des Bezirks teilnahmen.

Vielseitiges Engagement.
Die langjährige Bezirkstellenleiterin Mag. Edith Müller eröffnete die diesjährige Konferenz. V.l.n.r.: Dipl. Päd. Burkhard Mauler, Mag. Philipp Schumacher, Mag. Edith Müller, Martin Holzmann, BEd. Foto: ÖJRK

So sprach Martin Holzmann, BEd, der Mag. Müller mit 29. Jänner 2019 in der Funktion als ÖJRK-Bezirksstellenleiter nachfolgte, unter anderem über die Tätigkeit der Bezirksstelle und das Engagement der Außerferner Schulen im Bereich der Jugendrotkreuzarbeit. Neben Erste- Hilfe-Kursen, der Weihnachtskartenaktion, der Radfahrprüfung sowie vielen weiteren Aktivitäten und Projekten ist das ÖJRK fester Bestandteil im Alltag der Schulen des Bezirks. Der ebenfalls anwesende Landesgeschäftsführer Mag. Philipp Schumacher informierte indes über Zahlen und Fakten rund um die Arbeit des Jugendrotkreuzes auf Landes- und Bundesebene. Laut Schumacher nehmen rund 60% der Schülerinnen und Schüler der Schulen in Tirol an den Erste-Hilfe-Kursen des ÖJRK teil. Damit das so bleibt bzw. die Reichweite des Kursangebots künftig noch vergrößert werden kann, sei es jedoch weiterhin notwendig, Interessierte für die Lehrscheinausbildung zu motivieren, so Schumacher weiter. Zu einem der vielen ambitionierten Projekte des ÖJRK zählen die jährlich veranstalteten Feriencamps, über die der Landesreferent für Soziales, Dipl. Päd. Burkhard Mauler, und der Hauptamtliche Alexander Sulzenbacher bei der Konferenz informierten. Mit diesen Camps wolle man Tiroler Kindern von sechs bis 13 Jahren zwei Wochen entspannte Urlaubszeit zu möglichst geringen Kosten bieten und so Familien in schwierigen finanziellen und sozialen Lagen unterstützen, erklärte Mauler.
Den Abschluss der diesjährigen Bezirkskonferenz bildete die Ehrung zweier verdienter Mitarbeiter der Bezirksstelle, Sibylle Wackerle-Geiger und Gerhard Thurner, für deren vieljähriges Engagement im ÖJRK.

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