Herbert Ramsbacher ist neuer Coach der Reds

Freuen sich auf eine herzerwärmende und mitreißende Frühjahrssaison: Franco Böhler (sportlicher Leiter), Gregor Eisenbeutl (Trainer Juniors), Herbert Ramsbacher (Trainer Kampfmannschaft), Armin Winterle und Norbert Raich (Co-Trainer Kampfmannschaft) sowie Werner Fauland (Tormann-Trainer) (v.l.) RS-Foto: Unterpirker

SC Imst will Fans mit angriffsfreudigem Fußball verwöhnen

Recht schnell fündig wurde der SC Sparkasse Imst auf seiner Suche nach einem neuen Trainer. Präsentiert wurde nun in den Räumlichkeiten der Medalp Herbert Ramsbacher. Der 38-Jährige wird zukünftig zusammen mit den beiden Co-Trainern Norbert Raich und Armin Winterle die Geschicke an der Seitenoutlinie leiten.

Von Albert Unterpirker

Man muss es dem SC Imst lassen: Wenn man was erreichen will, muss man Nägel mit Köpfen machen! Okay, zwar ging die Trennung mit Ex-Trainer Sladi Pejic etwas unsanft und überraschend vonstatten, dafür wurde auch ohne großen Pomp mit Herbert Ramsbacher der neue starke Mann für die Übungsleitung präsentiert. Der 38-Jährige war unter anderem Profi bei Wacker Innsbruck und beim FC Südtirol in der italienischen Serie C engagiert. Zuletzt stand Ramsbacher als Trainer bis Ende November bei Schwaz unter Vertrag, wo er die zweite Mannschaft (Bezirksliga) unter seinen Fittichen hatte. Unter ihm schafften etliche Spieler den Sprung in die Regionalliga-Elf der Unterländer – ein wohl zusätzlich wichtiger Umstand für den Verein, Ramsbacher ins Boot zu holen. „Ich bin glücklich und stolz, den Weg mit dem SC Imst gemeinsam gehen zu können“, erklärt Ramsbacher, „ich glaube, dass hier etwas Tolles entstehen kann!“ Der neue Trainer erachtet es als „sehr wichtig“, Spieler von den Juniors (Bezirksliga, von Gregor Eisenbeutl betreut) einzubinden. „Wir haben einige Perspektivenspieler. Außerdem hat die Mannschaft sehr viel Potential. Wir sind uns unserer Stärken bewusst – und wir wollen künftig mehr agieren, als reagieren!“ Jedenfalls sei man im Verein voller Euphorie – dem pflichtet Franco Böhler, sportlicher Leiter der Imster, bei. „Nachdem wir den Markt sondiert haben, sind wir schnell auf Herbert gestoßen – er ist ein super Typ und passt super zu unserer Philosophie!“ Wird es trotz dem Augenmerk auf eigene Nachwuchskräfte dennoch Zugänge über den Winter geben? „Nicht auf Biegen und Brechen“, erklärt der sportliche Leiter. Ramsbacher zur Seite stehen werden mit Norbert Raich („Böhler: „Er kennt die Abläufe, soll ein Bindeglied zwischen Kampfmannschaft und Juniors sein!“) und Armin Winterle (spielte unter anderem lange für die Union) zwei Co-Trainer. Als Goalie-Trainer fungiert weiterhin Werner Fauland. Trainingsstart ist am 15. Jänner 2020.

Manuel Westreicher: „Sind stolz, Herbert bei uns zu haben!“ RS-Foto: Unterpirker
ÖFB-Cup

Noch straffere Trainings warten derweil unter anderem auf das U14- und U16-Team der Gurgltaler. „Wir wollen noch professioneller aufgestellt sein, damit wir unsere Nachwuchs-Talente noch zielgeführter ausbilden und noch besser an die Kampfmannschaft heranführen können“, führt Obmann Manuel Westreicher bei der Pressekonferenz in der Medalp Imst aus. Außerdem werde die Zusammenarbeit mit der Medalp „hinsichtlich medizinischer Betreuung seitens des gesamten Vereins intensiviert“, so das Vereinsoberhaupt. Sportlich sieht Westreicher noch viel Luft nach oben. Mit dem Abstieg sollte man in der Regionalliga Tirol aufgrund der Kader-Qualität nichts zu tun haben, im Gegenteil – man schielt nach (ganz) oben. Der erste Platz würde einen ÖFB-Cup-Startplatz bringen. Tja, wäre das schön, wenn in Imst ein Champions League- oder Europa League-Teilnehmer gastieren würde. Eines ist klar: „Wir haben eine gute Mannschaft und wollen unseren Besuchern einen angriffsfreudigen Fußball bieten!“ Also Ende mit Catenaccio in der Velly-Arena.

Herbert Ramsbacher: „Wollen mehr agieren, als reagieren!“ RS-Foto: Unterpirker
Franco Böhler: Keine Neuzugänge „auf Biegen und Brechen!“ RS-Foto: Unterpirker

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