„Imst lebt Demokratie“

Auch Bürgermeister Stefan Weirather unterstützt die Aktionswoche Demokratie mit Philipp Scheiring-Ochsenreiter (Jugendkulturzentrum), Kirsten Mayr (Integrationsbüro) und Johanna Heumader-Schweigl („Miteinand in Imst“) (v.l.), die zugunsten der Aktionswoche viel Arbeit und Organisationstalent investierten. RS-Foto: Burger

Aktionswoche zur Demokratie im März

Demokratie – etwas, das uns als mündige Bürger alle angeht, jedoch immer selbstverständlicher zu werden scheint. Dabei ist sie schwer erkämpft, diese Demokratie, lebt und atmet in individueller Rücksichtnahme und kollektiver Zuversicht, will gehegt und gepflegt werden. Um den Wert dieser besonderen Herrschaftsform hervorzuheben und zu verdeutlichen, laden die Stadt Imst, das Jugendkulturzentrum, das Integrationsbüro und „Miteinand in Imst“ zur Aktionswoche im März ein.

Von Mel Burger

„Miteinand in Imst“ ist es ein Anliegen, das lebendige Miteinander aller Generationen, Familien und Kulturen zu fördern. So wurde gemeinsam mit dem Integrationsbüro der Stadt Imst, dem Jugendkulturzentrum Imst, der Stadtgemeinde und den beiden Ausschüssen Jugend sowie Familie & Integration bei einem Treffen und einem Ideenaustausch das Thema „Gelebte Demokratie“ behandelt, um im März zu einer Aktionswoche unter diesem breitgefächerten Thema einladen zu können. Erreichen möchten die Organisatoren die breite Öffentlichkeit, Menschen jeden Alters, und dazu anregen, die Zivilgesellschaft mitzugestalten. Ebenso versteht sich das Team als Ideengeber und möchte Schulen, Vereine, Wirtschaftstreibende und Privatpersonen miteinbeziehen.

Wochenplan

Alle Beteiligten versuchen so gestreut wie möglich aufzutreten, um das gesamte Stadtgebiet zu erreichen. So wurde ein Wochenprogramm für die Aktion vom 16. bis 23. März erstellt. Geplant sind Vorträge, Workshops, Filmvorträge und Ausstellungen, für die viele Unterstützer wie das FMZ, die Stadtbücherei, die Imster „Tyrolia“, die Bezirkshauptmannschaft Imst, die Bäckereien Plattner und Emil Perktold, der LLA-Hofladen, der „Issba“-Weltladen, die Produktionsschule Oberland und einige Gastronomen gewonnen werden konnten. Geplant sind thematisch passende Filmvorführungen im FMZ-Kino an verschiedenen Tagen, eine Demokratiewerkstatt sowie ein Siebdruck-Workshop für Jugendliche.

Trittbrett

Im Vorfeld wurde das gemeinsam entwickelte Logo auch für Kufstein, Hall, Wörgl und Telfs entworfen, da diese Städte während der Vorbereitungszeit über das aktive Informationsnetz der Tiroler Gemeinden ebenfalls ihr Interesse an dem Vorhaben zeigten und parallel zu Imst ein eigenes Programm zum Thema „Demokratie leben“ erarbeiteten. Das Logo soll am Freitag der Demokratiewoche in den Jugendzentren der jeweiligen Städte auf T-Shirts und Taschen gedruckt werden und für Aufmerksamkeit sorgen. Organisiert und finanziert wird die Demokratiewoche in enger Zusammenarbeit mit Bürgermeister Stefan Weirather und den Ausschussobleuten Brigitte Flür (Familie & Integration) sowie Thomas Greuter (Jugend).

Gastronomie

Einige Imster Gastronomen machen ebenfalls bei der Woche mit und wurden mit Bierdeckeln und Essensfähnchen ausgestattet, die durch ihre Beschriftung auf das Thema Demokratie aufmerksam machen sollen. Nicht nur an diskussionsfreudigen Stammtischen sollen die Sätze wie „Zum Wohl der Demokratie…“ oder „Demokratieleben ist unser aller Bier“ ein Blickfang sein, zu fruchtenden Gesprächen anregen und daran erinnern, dass Demokratie und ein friedliches Miteinander kostbare Schätze sind, die es zu bewahren gilt.

Über Oberländer Rundschau

Die Oberländer Rundschau ist die regionale Wochenzeitung für die Bezirke Imst, Landeck, Reutte und Telfs im Tiroler Oberland.