Imst zeigte sich von seiner besten Seite

Bei einem solchen Wetter und einem Top-Event lässt sich gut lachen: Andy Knabl, Christoph Stillebacher, Thomas Schatz, Martin Klinger, Anna Stöhr (Trainerteam Österreich) und Kilian Fischhuber (absolvierte Ausbildung zum Routensetzer) (v.l.). RS-Fotos: Unterpirker

Jugendeuropacup beim Kletterzentrum wieder perfekt organisiert

Eine hervorragend organisierte Veranstaltung ging einmal mehr beim Kletterzentrum Imst über die Bühne. Bereits 19 Mal organisierte der Alpenverein Imst Oberland den Jugendeuropacup im Vorstieg und 246 AthletInnen aus 21 europäischen Nationen zeigten einmal mehr begeisternde Leistungen. Aus Oberländer Sicht hielten Julia Lotz, Mathias Posch und Jana Rauth die Fahnen hoch. Und das bei traumhaften Bedingungen am Sonnendeck.

Von Albert Unterpirker

Man muss den Hut ziehen, welche super Organisation das Team rund um Andy und Sabine Knabl immer wieder aus dem Boden stampfen. So auch diesmal beim Jugendeuropacup im Vorstieg. Dabei wurde es den TeilnehmerInnen von den Routensetzern wahrlich nicht leicht gemacht. Ohnehin galt es zuerst einen senkrechten Teil – gespickt mit übergroßem Volumen – zu überwinden, bevor es in das fast 14 Meter überhängende Dach hinaus zum Top ging. Nicht so gut lief es indessen für Youngster Louis Gundolf (Imst), der in der ersten Tour „leider ganz zu Beginn eine Schlinge ausgelassen hat“, so Andy Knabl. Dafür setzten andere rot-weiß-rote Kletterer nachhaltige Zeichen. Aus Oberländer Sicht taten dies Julia Lotz (Telfs), sie platzierte sich auf Rang sechs. Bei den Herren schaffte es Mathias Posch (Telfs) ins Finale – und zeigte mit Platz sieben eine sehr gute Performance. Jana Rauth (Imst) belegte den zwölften Rang. „Einen Griff mehr, dann wäre ich im Finale gewesen“, so die Athletin aus Haimingerberg, die sich mit dem Erreichten „halbwegs zufrieden“ zeigte. Größer war das Lächeln bei Julia Lotz: „Das Einhängen hat mir einmal sehr viel Kraft gekostet, ich bin aber zufrieden!“ Mathias Posch: „Das hat gut gepasst. Freilich, es könnte immer mehr sein!“ Gefreut hat der stilvoll in Szene gesetzte Bewerb auch Politik und Tourismus. „Imst hat sich wieder von seiner besten Seite präsentiert, alles hat sehr gut funktioniert“, nickt Sportreferent Thomas Schatz und Stadtrat Christoph Stillebacher fügt an: „Von der Organisation bis zum Wetter – alles perfekt!“ TVB-Geschäftsführer Bernhard Rauscher: „Es ist schön, dass wir in der Kletterhochburg Imst einen solchen Top-Event haben, der die Tourismusregion ins Rampenlicht bringt.“ Abschließend möchten sich Andy und Sabine Knabl bei ihrem Team bedanken, „das eine große Entlastung für uns ist!“

Ergebnisse.

Jugend A weiblich: 1. Arco Nolwenn (F), 2. Eva Maria Hammelmüller (AUT), 3. Lucka Rakovec (SLO). Junged B weiblich: 1. Nika Potapova (UKR), 2. Camille Pouget (F), 3. Lucie Watillon (BEL). Juniorinnen: 1. Heloise Doumont (BEL), 2. Celine Cuypers (BEL), 3. Alina Ring (SUI). Jugend A männlich: 1. Filip Schenk (ITA), 2. Petar Ivanov (BUL), 3. Luka Potocar (SLO). Jugend B männlich: 1. Alberto Gines Lopez (ESP), 2. Thomas Podolan (AUT), 3. Semen Ovchinnikov (RUS). Junioren: 1. Vladislav Shevchenko (RUS), 2. Yuval Shemal (ISR), 3. Stefano Carnati (ITA).

Sportreferent Thomas Schatz (l.) und TVB-Geschäftsführer Bernhard Rauscher (r.) freuten sich zusammen mit Mathias Posch.
Beeindruckend wie immer in der Route: Mathias Posch.
Waren zufrieden mit der Leistung: Jana Rauth und Julia Lotz (v.l.).

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Die Oberländer Rundschau ist die regionale Wochenzeitung für die Bezirke Imst, Landeck, Reutte und Telfs im Tiroler Oberland.