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Imst | Chronik | 19. Mai 2020 | Barbara Heiss

100 Kubikmeter Material kam ins Rutschen

100 Kubikmeter Material kam ins Rutschen
Rund 100 Kubikmeter Material setzten sich in den vergangenen Tagen und Wochen langsam in Bewegung. RS-Foto: Matt
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Hang an der Mieminger Bundesstraße bedarf Sanierungsmaßnahmen

Durch die zuvor lang anhaltende Trockenheit und die dann aufgetretenen Niederschläge hat sich oberhalb der Mieminger Bundesstraße zwischen Imst und Tarrenz ein bergseitiger Hang in Bewegung gesetzt. Bei einer Begutachtung durch die Landesgeologie wurde festgestellt, dass sich dabei rund 100 Kubikmeter Material Richtung Straße bewegt haben – Sofortmaßnahmen wurden eingeleitet.
Von Barbara Heiss

Beim Material, dass sich dort in Bewegung gesetzt hat, handle es sich laut Landesgeologie, um wasserempfindliche Tone. „Es war in den letzten Wochen zuerst sehr trocken, dadurch sind Trockenrisse am Hang entstanden. Als dann wieder Niederschlag folgte, ist Wasser in eben diese Risse eingedrungen. Dies hat dazu beigetragen, dass sich der Hang zu bewegen begann. Auch ein alter Waal, der sich dort befindet, könnte eine Ursache dafür sein. Dies muss aber noch genauer untersucht werden“, erklärt Johannes Monz, Zuständiger für den Fachbereich Straßenbau beim Imster Baubezirksamt. Auch der Stadtgemeinde Imst liegt im Moment noch keine genaue Ursachen für den Hangrutsch vor: „Die Ursachen sind leider (noch nicht) hinreichend bekannt. Mit den jetzigen Maßnahmen versucht man, dem Hangrutsch aber bestmöglich entgegenzuwirken“, erklärt der Imster Vize-Bürgermeister Stefan Krismer.

SOFORTMASSNAHMEN. Am 28. April habe man festgestellt, dass  sich der bergseitige Hang in Bewegung gesetzt hat. Nach einer Begutachtung durch die Landesgeologie wurden dann Sofortmaßnahmen durchgeführt und der Rutschhang abgetragen. Dafür wurde die Mieminger Bundesstraße einseitig gesperrt und der Verkehr durch eine Ampelinstallation geregelt. Am 5. Mai fand dann eine zweite Begehung statt, bei der Sanierungsmethoden festgelegt wurden. „Es wird dabei eine Drainage-Leitung verlegt, damit das Wasser schadlos abgeführt werden kann. Zusätzlich macht man eine Verbauung beispielsweise mit Querhölzern“, so Monz. Die Bauarbeiten, die von der HTB ausgeführt werden, sollen noch rund eine Woche andauern. Die Kosten können noch nicht veranschlagt werden: „Die Bauarbeiten laufen noch und da es sich um Sofortmaßnahmen gehandelt hat, können noch keine genauen Kosten beziffert werden“, erklärt der Straßenbau-Experte. 
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