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Imst | Chronik | 17. Mai 2022 | Martin Grüneis

Bewegender Tag für den guten Zweck

Ein beeindruckendes Ergebnis erzielte die Aktion „Laufen für die Ukraine“ der HTL Imst, wodurch am Ende zwei Spendenschecks mit je 2.625 Euro überreicht werden konnten. RS-Foto: Burger
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Spendenlauf der Imster HTL-Schüler- und Lehrerschaft für die Opfer des Ukrainekriegs

Seitdem’s wieder möglich ist, sind Veranstaltungen eine gute Gelegenheit, wieder unter die Menschen zu kommen. Aber auch, um zu helfen – und was sich mit Eigeninitiative alles für andere erreichen lässt, haben vergangene Woche die Schülerinnen und Schüler ebenso wie die Lehrerinnen und Lehrer an der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) in Imst demonstriert: Mit einem Spendenlauf für die Menschen in und aus der Ukraine, wo noch immer der Krieg tobt.
Von Mel Burger

Mit großen, raschen Schritten und viel Motivation rief die Schülerschaft der HTL Imst – gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern wie auch allerlei Sponsorinnen und Sponsoren – ein Projekt ins Leben, um das Leid zu lindern, das der russische Überfall auf die Ukraine mit sich gebracht hat. So hieß es vergangene Woche, am Mittwoch: „Wir laufen für die Ukraine“ – und jeder Kilometer bringt uns weiter, macht den Topf an Geldern für die Betroffenen größer und größer. 

EIN KILOMETER, EIN EURO. Unter diesem noblen Ansinnen waren alle Mitglieder der Schulgemeinschaft eingeladen, stundenversetzt eine exakt 500 Meter lange Strecke hinter dem Schulgebäude zu bewältigen: Hin und retour, laufend oder gehend, aber auf jeden Fall sammelnd, bedeutete doch jeder Kilometer einen Spendeneuro. Eine kleine Gruppe lief gemeinsam mit Lehrer Markus Hanel dabei sogar gleich bis ins Gurgltal und wieder zurück, um dem guten Zweck besonders effizient zu dienen. Zum Schluss waren es insgesamt sagenhafte 2760 gelaufene und gegangene Kilometer, die vom HTL-Elternverein und mehreren freundlichen Firmen vergoldetet wurden. Aufgerundet und kombiniert mit den Einnahmen aus dem Kuchenverkauf standen dann schöne 5.250 Euro zu Buche, die noch am selben Tag zu gleichen Teilen an zwei Adressen übergeben wurden: Einerseits an das SOS-Kinderdorf in Imst, wo bereits seit Wochen 50 Kinder aus ukrainischen Waisenhäusern samt Vertrauensperson eine liebevolle Zuflucht gefunden haben – und andererseits an Paulina Aleksandra Jarzmik, Kickbox-Weltmeisterin aus dem Pitztal mit Verbindungen zum Roten Kreuz in der Ukraine. 

WIR ALLE GEGEN DEN KRIEG. Freude über die großartige Aktion der Jugendlichen herrschte auf beiden Seiten: Seitens des Imster Kinderdorfs werde das Geld einem Projekt zur Integrierung von ukrainischen Kindern in den österreichischen Schulalltag zufließen und hauptsächlich in den Kauf benötigter Schulsachen inverstiert, erklärte Gamze Yilmaz. Die zweite Hälfte möchte Jarmik hingegen höchstpersönlich und direkt dem Roten Kreuz in der Ukraine übergeben – durch ihre Organisation „Österreich hilft der Ukraine“, die bereits mehrere Hilfstransporte in das vom Krieg gebeutelte Land organisiert hat. Zu strahlen wusste freilich auch HTL-Direktor Stefan Walch bei der Übergabe der Spendenschecks am Nachmittag: Angesichts der erlaufenen Spendengeldern und eines bewegenden Tages, der Verbundenheit  gegen die Ungerechtigkeit des Krieges eindrucksvoll demonstrierte. Ein besonderes Lob gab’s noch für Luis Bitschnau, Lino Hainz und Marco Micic: Als Schüler der 1AHBT-Klasse, die für sich allein jeweils 50 Kilometer gelaufen sind – und damit die meisten Kilometer unter den Einzelpersonen erzielt haben.
Bewegender Tag für den guten Zweck
Auch Günter Kugler (r.), Marathonläufer und Lehrer für einzelne Kurse an der HTL, beteiligte sich selbstverständlich am Lauf. Ebenso wie Direktor Stefan Walch. RS-Foto: Burger
Bewegender Tag für den guten Zweck
Neben der Schülerschaft trug auch das Lehrerkollegium sein Scherflein bei: Beispielsweise in Person von Turnlehrerin Jaqueline Auer, Professor Günther Schwarz und Direktor Stefan Walch (v.l.) RS-Foto: Burger
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