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Imst | Chronik | 12. Juli 2022 | Mel Burger

Kitz und „Affla“ im Steinbockzentrum

Kitz und „Affla“ im Steinbockzentrum
Die vier Murmeltierjungen sind bereits frech auf der einen oder andern Entdeckungstour durch ihr Reich und faszinieren besonders die jüngsten Besucher. RS-Foto: Burger
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Nachwuchs in den Gehegen des Zentrums in St. Leonhard

Gleich vier Murmeljungtiere sowie zwei Steinbockkitze beweisen nicht nur den touristischen Wert des Steinbockzentrums in St. Leonhard, sondern zeigen, wie gut sich die Tiere mittlerweile schon eingewöhnt haben. Der Zuchterfolg nach so kurzer Zeit spricht für die Fürsorge und Bedingungen im Gehege.
Von Mel Burger

Gleich mehrfacher Nachwuchs in den Gehegen des Steinbockzentrums verleitet die Besucher ihr Entzücken laut zu verkünden, was die neuen Erdenbewohner noch erschreckt und manche in ihren Bau zurückziehen lässt. Wer jedoch von den jungen Nachkommen weiß und sich behutsam nähert, kann zuerst am Weg ins Steinbockgehege die flauschigen Affla, wie der Nachwuchs bei den Murmeltieren genannt wird, gleich mehrfach beobachten. Die vier Jungen der scheuen Parkbewohner genießen nach fünf bis sechs Wochen im Bau und einer Tragzeit von ungefähr 35 Tagen, seit nunmehr drei Wochen ihre Ausflüge vor deren Höhlen und knappern am zarten Grün ihres schönen Geheges.

ZUKUNFTSPLANUNG. Wurden zu Beginn nur vier Murmeltiere eingesetzt, so wurde das Gehege in weiser Voraussicht nicht vor Ausbruch durch unterirdische Tunnel gesichert, da der natürliche Instinkt der Tiere gestärkt werden soll, bei zu vielen Nachkommen auch die angrenzende Umgebung zu besiedeln. Da die älteren Tiere eine besondere Bindung zu ihrem Bau, ihrem selbsterbauten Eigenheim, haben und dort verbleiben werden, ist die Nähe zum Besucher gesichert und  erwünscht, dass die Jungtiere die Umgebung sowie die anderen Gehege, wie zum Beispiel das der Steinböcke, zusätzlich besiedeln sollen. Neben den knuddeligen Murmeltieren gibt es auch im Hauptgehege der Anlage Nachwuchs. Gleich zwei Kitze wurden im kurzen Abstand hintereinander geboren und  soweit nach der Zeit im Unterschlupf erkannt wurde, handelt es sich beim älteren Kitz um einen Bock und bei dem Jüngern um eine Geis.

BESTÄTIGUNG. Wurden vor nicht ganz zwei Jahren vier Böcke und vier Geißen im verschiedensten Alter im neuen Gehege eingesetzt, so ist der Zuchterfolg von gleich zwei Jungtieren nicht nur ein kleiner Erfolg sondern auch die Bestätigung, dass sich die Tiere in ihrem Gehege in dem sich die Besucher auf abgesteckten Wegen frei bewegen können, wohl fühlen und bestens eingelebt haben. Gerade die bevorstehenden Sommerferien werden viele Eltern mit ihren Kindern ins Steinbockzentrum ziehen, wo die Jungtiere für alle zu Bestaunen sind und sicher das ein oder andere zustimmende „OHHHH“ zu hören sein wird.

 
Kitz und „Affla“ im Steinbockzentrum
Erst einige Tage alt, traut sich das erste Kitz im Gehege auf die ersten Erkundungstouren, wenn auch nicht weit weg von der Mutter. RS-Foto: Burger
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