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Imst | Chronik | 4. Feber 2020 | Klara Fritz

Traditionelles Blochziachn in Sankt Leonhard

Zur Fåsnåchtszeit ging Sankt Leonhard im Bezirk voran – mit dem traditionellen Blochziachn. RS-Foto: Burger
Um es den Blochziehern zu erschweren, setzten sich die Zergal mit auf den Baum „Bloch“. RS-Foto: Burger
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Zu Gast in einem der vielen Wagen: AK-Vizepräsident Christoph Stillebacher, Sarah Raich, Wenns-Bürgermeister Walter Schöpf, LA und Umhausen-Bürgermeister Jakob Wolf und Imst-Bürgermeister Stefan Weirather (v.l.) RS-Foto: Burger
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Ließen sich das Blochziachn ebenso wenig entgehen: Die Tal-Bürgermeister Josef Knabl (Arzl), Elmar Haid (Sankt Leonhard) und Karl Raich (Jerzens) RS-Foto: Burger
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Ohne sich von einem leichten Regenschauer aufhalten zu lassen, zog der ganze Zug langsam vom Hotel Alpenhof bis zum Gasthaus Liesele. RS-Foto: Burger
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Marie wurde von ihren Freundinnen Eva, Pia, Josefina und Theresa (v.l.) mitgezogen, da sie aufgrund eines gebrochenen Beines nicht selbst mitgehen konnte. RS-Foto: Burger
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Umzug der Miasmander, Taschenmander, Giggeler und Schwoaftiufl


Den Auftakt der Fåsnåcht im Bezirk Imst begehen die Sankt Leonharder mit ihrem traditionellen Blochziachn. Seltsame Gestalten führten das bunte Treiben an und zogen durch den Ort, wobei das Einfangen des Wilden Mannes und auch eine Versteigerung die Höhepunkte lieferten.


Von Mel Burger

Mit einem Kanonenschuss der Sankt Leonharder Schützen um 12 Uhr begann der Fåsnåchtsumzug mit dem Vorstellen der einzelnen Masken und Gruppen. Die Mias- und Tatschenmander, die Scheller und Roller, die Hexen mit der Hexenmusik, die Bären und ihre Treiber, die Bajazl, die Zwergal, der Giggeler und der Schwoaftiufl führten ihren erprobten Zug mit dem Einfangen des Wilden Mannes in ihren aufwendigen Kostümen und traditionellen Larven auf. An der Spitze zogen die Scheller und Roller mit Unterstützung ihrer Ordnungsfiguren mit ihrem typischen Tänzeln sowie Springen für ihre Glocken und Schellen dem Zug voran. Danach wurde der Bloch, der auch heuer erst einen Tag zuvor gefällt wurde und circa 28 Meter lang ist, von den Hexen, den Bären und den wichtigsten Figuren in St. Leonhard – den Mias- und Tatschenmandern – hinterhergezogen. Früher wurden so die Wege von zu viel Schnee befreit, wobei jedoch die Ochsen der Bauern dafür eingesetzt wurden. Danach folgten auch heuer wieder drei vollbesetzte Umzugswagen mit Besuchern und Musikanten, wobei die Musikkapelle Sankt Leonhard heuer mit ihrem Zirkuswagen für etwas mehr Farbe sorgte. Auf dem Weg des Fåsnåchtszugs vom Hotel Alpenhof bis zum Gasthof Liesele fand das bekannte Einfangen des Wilden Mannes durch die Bären und deren Treiber statt. Beim letzten Halt trugen die Labera ihre spitzen Geschichten rund um das vergangene Gemeindejahr vor. Danach wurden die Besucher traditionell „eingeführt“, wobei den Beginn die zahlreich anwesenden Ehrengäste machten wie die vier Bürgermeister des Pitztals, Bezirkshauptmann Raimund Waldner, Nationalrätin Liesi Pfurtscheller, Landesgeschäftsführerin Sarah Raich, AK-Vizepräsident Christoph Stillebacher und Jakob Wolf, Bürgermeister von Umhausen. Zum Abschluss des Umzugs wurde der etwas in Mitleidenschaft gezogene Bloch versteigert, bevor alle Mitwirkenden am Abend die Masken fallen ließen und danach im Gemeindesaal gemeinsam die Fåsnåcht ausklingen ließen.


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