Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
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Eine Heimkehr mit allen Ehren

Gemeinde Karres zeigt sich stolz auf „Starmania“-Heimkehrer Daniel Fink

Die Musik-Castingshow „Starmania“ gibt heimischen Jungtalenten die Chance, ganz groß rauszukommen. Dieses Jahr gehörte auch der junge Daniel Fink aus Karres zu den Mitstreitern, der nicht nur durch seine Stimme und Musik die Herzen eroberte, sondern auch mit sympathisch-authentischem Auftreten – und Beanie-Mütze als besonderes Markenzeichen. Nach neun Wochen ist er nun wieder nach Karres zurückgekehrt: Gefeiert von einem ganzen Dorf.
17. Mai 2022 | von Mel Burger
Wie’s einer geehrten Musikpersönlichkeit gebührt, durfte Daniel einen Marsch lang den Taktstock der Musikapelle schwingen. RS-Foto: Burger
RS-Foto: Burger
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Von Mel Burger

Dass vielleicht eine kleine Abordnung der Gemeinde gemeinsam mit Bürgermeister Martin Gstrein kurz vorbeischauen würde, wurde Daniel Fink und seinen Lieben vorher schon verraten. Als jedoch die zahlreiche angetretene Musikkapelle seines Heimatdorfs vor dem Haus der Familie ehrend und würdigend aufzuspielen begann, zeigte sich der „Starmania“-Teilnehmer sichtlich gerührt – und eben noch immer als derselbe Daniel, der mit seiner Band bereits auf Tour geht, aber seine Brötchen auch weiterhin als Pfleger verdient. Noch immer hilfsbereit und lässig-locker, wie ihn das Dorf seit jeher kennt und schätzt.

MARKENZEICHEN. Weil er sich treu geblieben ist, der Daniel – auch nach neun, fast durchgehenden Wochen in Wien, bei „Starmania“ und der ganzen Maschinerie  drumherum. Mit Beanie-Mütze als Markenzeichen und viel Originalität ließ der 26-jährige Begleiter von beeinträchtigen Menschen, die ihm auch abseits der Arbeit am Herzen liegen, von der ersten „Starmania“-Folge weg viele Menschen landauf, landab ins Schwärmen geraten – und keinen Zweifel an seinem Können, seinem Auftreten und seiner brillanten Stimme, die auch die Jury zu bewegen wusste.

DER HELD VON KARRES. Unter 28 sorgfältig ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern aus dem ganzen Land den fünften Platz zu erobern, ist dann freilich schon eine Auszeichnung für sich. Gefeiert wurde er von seinem Karres ohnehin wie ein Sieger, der Daniel, der die Zeit bei „Starmania“ als aufregend, wenn auch manchmal als zu schnell vorbeiziehend empfunden hat. Im Herbst will er derweil schon wieder nach Wien zurückkehren, um die Kontakte, die sich knüpfen haben lassen, für seine weitere Karriere zu nutzen. Bereuen tut er’s nicht: „Ich würde es immer wieder machen, es war eine geniale Zeit. Hart, aber mit vielen Erkenntnissen – und eins ist gewiss, ich möchte noch mehr Musik machen.“ Wohin ihn der Weg dann auch führen mag: Auf den Rückhalt seiner Familie und seiner Freunde wird Daniel immer zählen können – und überhaupt auf ein ganzes Oberländer Dorf, das hinter ihm steht.
Eine Heimkehr mit allen Ehren
Lächelnd gratulierte Bürgermeister Martin Gstrein (r.) dem heimgekehrten „Starmania“-Teilnehmer Daniel Fink – und bedachte ihn Kraft seiner Amtes mit der Ehren-Beanie-Mütze von Karres. RS-Foto: Burger
Eine Heimkehr mit allen Ehren
Neun Wochen war Daniel Fink ein Teil von „Starmania“ – immer mit dabei: Seine ganze Familie und seine Freunde, die ihn auch weiterhin dabei helfen werden, seinen Traum zu verwirklichen. RS-Foto: Burger

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