Große Jubiläumsfeier im Ötzi-Dorf
Die Ötzi-Dorf-Familie feiert gemeinsam 25 Jahre archäologischen Freilichtpark in Umhausen
13. Mai 2025 | von
Friederike Hirsch
Leonhard Falkner, Geschäftsführer vom Verein für historische Bauten, in seiner Begrüßung zur Jubiläumsfeier: „Wir haben alles, was Rang und Namen hat, zur heutigen Feier eingeladen.“ Gekommen sind sie alle. Namhafte Vertreter aus Politik, Tourismus, Wirtschaft, dem Finanzwesen und der Gesellschaft. Auch Erika Simon, die gemeinsam mit ihrem Mann 1991 im hinteren Ötztal über die heute weltberühmte und 5.300 Jahre alte Eisleiche buchstäblich stolperte. Der Umhauser Bürgermeister und Vereinsobmann Jakob Wolf erinnerte in seiner Ansprache an die Anfänge des archäologischen Freilichtmuseums: „Seinerzeit haben wir 13,7 Millionen Schilling vom Bundeskanzleramt bekommen und es war uns immer schon klar, dass wir kein Indianerdorf oder ein Ötztaler-Disneyland bauen wollten.“ Bevor Landesrat Mario Gerber das diesjährige Saisonfeuer im Ötzi-Dorf entzündete, wurde Ehrenmitglied Erika Simon als Finderin und andere Pioniere des Ötzi-Dorfes ausgezeichnet, darunter auch der alte und neue Darsteller des Ötzi, Franz Frischmann, und sein Nachfolger Erich Schöpf.
STETIG WEITERENTWICKELT. Seit Beginn der Bauarbeiten im April 2000 setzte man daher auf eine korrekte wissenschaftliche Begleitung. Archäologe Walter Leitner ist seit Beginn kompetenter Berater: „Es war und ist eine Herausforderung, das Leben in der Steinzeit authentisch nachzuempfinden und auf alle neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse, auch rund um den Mann aus dem Eis, zu reagieren.“ Wichtig war und ist allen Verantwortlichen, dass man im Ötzi-Dorf längst Vergangenes neu, aber authentisch erleben kann. „Im Laufe der Jahre haben wir sieben Sonderausstellungen kuratiert, Opferfeste veranstaltet und Modeschauen gezeigt, 33 Stationen aufgebaut und an die 800 Objekte ausgestellt und den Großteil davon archiviert“, sagt Archäologe Leitner. Bis zum heutigen Tag wird an der Weiterentwicklung des Ötzi-Dorfes gearbeitet. Zum heurigen Jubiläum wurden unter anderem die Dächer der Schamanenhütte, der Jagdhütte und der Handwerkshütte neu mit Reet (getrocknetem Schilf) gedeckt. Während der Arbeiten ist ein Film entstanden, der die Kunst des Reetdachdeckens zeigt – zu sehen problemlos mithilfe eines Dokumentationschips an den Hütten.
STETIG WEITERENTWICKELT. Seit Beginn der Bauarbeiten im April 2000 setzte man daher auf eine korrekte wissenschaftliche Begleitung. Archäologe Walter Leitner ist seit Beginn kompetenter Berater: „Es war und ist eine Herausforderung, das Leben in der Steinzeit authentisch nachzuempfinden und auf alle neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse, auch rund um den Mann aus dem Eis, zu reagieren.“ Wichtig war und ist allen Verantwortlichen, dass man im Ötzi-Dorf längst Vergangenes neu, aber authentisch erleben kann. „Im Laufe der Jahre haben wir sieben Sonderausstellungen kuratiert, Opferfeste veranstaltet und Modeschauen gezeigt, 33 Stationen aufgebaut und an die 800 Objekte ausgestellt und den Großteil davon archiviert“, sagt Archäologe Leitner. Bis zum heutigen Tag wird an der Weiterentwicklung des Ötzi-Dorfes gearbeitet. Zum heurigen Jubiläum wurden unter anderem die Dächer der Schamanenhütte, der Jagdhütte und der Handwerkshütte neu mit Reet (getrocknetem Schilf) gedeckt. Während der Arbeiten ist ein Film entstanden, der die Kunst des Reetdachdeckens zeigt – zu sehen problemlos mithilfe eines Dokumentationschips an den Hütten.
Margreth Falkner war mehr als überrascht, als sie ihre neuen „Patenkinder“ Johannes und Margreth überreicht bekam. Im Bild: Nationalrätin Margreth Falkner (M.) mit GF Leonhard Falkner (l.) und „Ötzi“ (r.)


















