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Imst | Galerie | 22. November 2022 | Ewald Krismer

Weihnachtsgeschenk um 850.000 Euro

Rund hundert Florianijünger, Stadtpolitiker und andere Schaulustige waren gekommen um die neue DLKA 23/12 gebührend in Empfang zu nehmen …
RS-Foto: Krismer
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Freiwilligen Feuerwehr Imst Stadtfeuerwehr Imst Neue Drehleiter Weihnachtsgeschenk um 850.000 Euro
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Neue Drehleiter für die Imster Stadtfeuerwehr

Eigentlich hätte sie schon im März geliefert sein sollen. Wegen Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Bestandteilen aber musste dies immer wieder verschoben werden. Doch nun ist sie da, die neue Drehleiter mit der internen Bezeichnung DLKA 23/12. Mit reichlich Blaulicht und laut tönendem Folgetonhorn traf die neue Errungenschaft am Freitagabend am Vorplatz der Feuerwehrhalle ein, wo sie von zahlreich erschienenen Florianijüngern, Stadtpolitikern und anderen Schaulustigen in Empfang genommen wurde.
Seit 1994 ist die alte Drehleiter der Imster Stadtfeuerwehr im Einsatz und hat nun, nach 28 Jahren, ausgedient. Zumindest für die Imster, denn auch sie wird, so wie alle hierzulande ausrangierten Feuerwehrfahrzeuge, anderorts weiter Verwendung finden. Wohin sie verkauft werden wird, ist noch nicht klar. Bis Ende des Jahres wird die alte DLK noch in Diensten stehen. Von ihr wird erst dann endgültig Abschied genommen, sobald genügend Feuerwehrleute auf die neue DLKA 23/12 eingeschult sind. Die feierliche Weihe des neuen Prunkstücks wird es dann im Frühjahr geben.

TECHNISCHE DATEN. Die neue Drehleiter der Baureihe L32A XS 3.2 ist ein Erzeugnis des heimischen Feuerwehrgerätehersteller Rosenbauer und ist aufgebaut auf das Fahrgestell eines MAN TGM 18.320 Allrad mit einem 320 PS starken Motor der Abgasnorm Euro 6. Das neue technische Wunderwerk hat eine Leiterlänge von 32 Metern. An der Spitze befestigt ist ein Rettungskorb mit 500 Kilo Nutzlast oder für 5 Personen. Der Korb ist ausgerüstet mit Aufnahmevorrichtungen für eine schwenkbare Krankentrage, eine Schwerlasttrage und einen Rollstuhl. Ferner ist der Rettungskorb mit einer seitlich fest verlegten Wasserführung und einem permanent montierten Aluminiumrohr in der Oberleiter bestückt und verfügt zudem über eine Einhängevorrichtung für ein Abseilgerät, Ösen zum Einhängen von Sicherheitsgurten, Anschlagpunkte am Drehgestell zur Absturzsicherung sowie eine automatische Rückholfunktion, einigen Überwachungskameras, Rundumleuchten und zahlreichen weitere Ausstattungen.

EINSATZMÖGLICHKEITEN. „Solch ein Drehleiterfahrzeug im Fuhrpark zu haben ist immens wichtig, wenngleich es wünschenswert wäre, es - so wie alle anderen - nie für den Ernstfall einsetzen zu müssen“, war da und dort aus den Reihen der Schaulustigen zu vernehmen, „denn ein Einsatz ist logischerweise stets mit Leid verbunden!“ Drehleitern finden aber nicht nur bei einem Löscheinsatz Verwendung. Statistiken zeigen, dass sie des Öfteren auch bei der Bergung von Liegendkranken herangezogen werden; vor allem bei alten Häusern, wenn die Stiegenhäuser zu schmal sind, um mit einer Trage durchzukommen oder bei Hoch- oder Tiefbauunfällen auf Dächern oder Baugerüsten. Dies geschieht - wenn medizinisch vertretbar - ausschließlich auf Anforderung durch den Notarzt oder Rettungsdienst.

GEMEINDEN HABEN MITGEZAHLT. Gekostet hat das Wunderwerk der Technik 850.000 Euro, mitfinanziert von den Gemeinden Imst, Tarrenz, Nassereith, Karrösten, Karres, Roppen, Imsterberg, Mils b. Imst, Arzl im Pitztal und Wenns. Mit Stefan Weirather aus Imst, Stefan Rueland aus Tarrenz, Herbert Kröll aus Nassereith, Petra Singer aus Karrösten, Martin Gstrein aus Karres, Ingo Mayr aus Roppen und Bernhard Schöpf aus Mils waren fast alle Bürgermeister dieser Orte gekommen, um dem Neuankömmling einen würdigen Empfang zu bereiten. Stefan Rueland war zudem in der Funktion als Bezirksfeuerwehrinspektor vertreten, Hubert Fischer als Bezirksfeuerwehrkommandant und Roland Thurner als sein Stellvertreter sowie logischerweise auch als Kommandant der Imster Stadtfeuerwehr, weiters der stellvertretende Stadtkommandant Stefan Eller sowie Abschnittskommandant Thomas Friedl. Weitere Drehleitern stehen in St. Leonhard, Sölden und Silz und demnächst in Längenfeld. Dann soll im Bezirk der Bedarf an solchen Fahrzeugen ausreichend gedeckt sein.
Weihnachtsgeschenk um 850.000 Euro<br />
… und um sie gleich einer Begutachtung zu unterziehen. Für einige dürfte mit dem neuen Teil ein Kindheitstraum wahr geworden sein. RS-Foto: Krismer
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