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Imst | Glanzlichter | 1. März 2021 | Meinhard Eiter

Ein bisschen Glück

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Liebe Freunde von Pleiten, Pech und Pannen!

Fast ein Jahr lang haben wir jetzt schon eine Pechsträhne. Egal, was wir tun – es geht daneben. Wer positiv denkt, muss hoffen, dass er negativ ist. So etwas nennt man einen echten Härtetest für unsere Psyche. Da tut so ein Themenwechsel richtig gut. Neuerdings sprechen wir vom Glück. Ein Gefühl, das wir alle anstreben. Einfach nur glücklich sein. Doch das Glück ist bekanntlich ein Vogerl. Aber, gut organisiert, absolut gewinnbringend. Casinos waren hierzulande einst für den Staat eine gute Einnahmequelle. Bis die Politik das Spiel mit dem Glück auslagerte. Mehr Privat als Staat lautete die Devise. Und so hieß die Casino Austria AG plötzlich Novomatic. Weil der Staat ja mit Geld nicht umgehen kann, übernahm das Glücksspiel ein Konzern. Freilich unter Aufsicht unserer Politiker. Was sich als komplizierter erwies als man dachte. Alte Aufsichtsräte, wie der rote Ex-Nationalrat Dietmar Hoscher, mussten weichen. Allerdings sozial gut abgefedert. Mit einer Abfertigung von circa vier Millionen (!) Euro. So teuer ist das, wenn die soziale Heimatpartei mit Peter Sidlo einen FPÖ-Mann an die Schalthebel des Glücks hieven will. Novomatic zahlt alle, sagte dereinst FPÖ-Ex-Chef Heinz-Christian Strache auf Ibiza. Damals stand auch bereits Ex-Grünen-Chefin Eva Glawischnig auf der Gehaltsliste des Glückskonzerns. Nach Rot, Blau und Grün geriet jüngst auch Türkis unter Verdacht, Spenden aus Gewinnen erhalten zu haben, die aus Spielverlusten stammen. Noch gilt für diesen Vorwurf die Unschuldsvermutung. Daher setzen die Schwarzen auf unabhängige Kontrolle der Aufsicht über das Glücksspiel. Und einen kleinen Rechtsdreh bei der Justiz. Spenden sollen wieder an die Armen gehen. Und damit Licht ins Dunkel
bringen!

Meinhard Eiter
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