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Imst | Glanzlichter | 30. November 2021 | Martin Grüneis

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Liebe Freunde der Armutsbekämpfung!

Wie schnell man im Sozialstaat Österreich in ein tiefes Loch fallen kann, zeigt das „Schicksal“ unseres ehemaligen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache. Der einstige Chef der Blauen, der nach der Ibiza-Affäre seinen Rücktritt als Parteichef erklären musste, kämpft vor Gericht um seine Unschuld. Die Kosten dieses Rechtsstreites sind offenbar so hoch, dass der gescheiterte Spitzenpolitiker mittlerweile pleite ist. Und so ruft er jetzt auf Facebook seine Freunde, Unterstützer und Gesinnungsgenossen auf, für ihn zu spenden. Der Anführer einer politischen Bewegung, die sich einst „soziale Heimatpartei“ nannte, ist selbst schwer in Not geraten. Die Zeiten, als er mit einem monatlichen Bruttogehalt von etwa 20.000 Euro in einer Wohnung in Wien lebte und in einer Villa in Klosterneuburg residierte, sind vorbei. Auf die Spesenkonten aus der Parteikasse, mit denen der Ex-Vize einst sein luxuriöses Leben aufgefettet haben soll, hat er keinen Zugriff mehr. Comeback-Versuche mit seiner neuen Bewegung „Team HC Strache“ sind gescheitert. Und ob der Strahlemann mit seinem eben erst erschienenen Buch „Das Ibiza-Attentat“ einen Bestseller landen wird, erscheint ziemlich fraglich. In seinem früheren Brotberuf als Zahntechniker wird er wohl nicht so leicht einen Job finden. Und schon gar nicht einen Lebensstil aufrechterhalten können, der über einen Lohn nach Kollektivvertrag finanzierbar wäre. Ob auf die einstigen „Freunde“ Verlass ist, wird der Spendenaufruf zeigen. Derzeit bleibt ihm nur noch die Familie. Und dabei vor allem seine Gattin Pia Philippa. Aber die verdient als Nationalrätin auch nur 9.000 Euro brutto im Monat! Aus Österreich flüchten ist wohl auch kein Ausweg. Denn dann wäre Strache ja ein Ausländer. Und die mag er nicht!

Meinhard Eiter
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