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Imst | Kultur | 9. November 2021 | Peter Bundschuh

20 Jahre Kunststraße Imst

20 Jahre Kunststraße Imst
Das Organisationsteam der 20. Kunststraße Imst um Andrea Bubik-Schöpf, Sarah Plattner, Stadt Imst Kulturmanagerin Kathrin Deisenberger und Kulturreferenten Bürgermeister Stefan Weirather luden zum Pressegespräch ein. Im Bild: Sarah Plattner und Stefan Weirather. RS-Foto: Bundschuh
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Glückszahl 20: 20. Kunststraße Imst und 20 temporäre Galerien mit neuem Organisationsteam

Anders als der bereits pandemiebedingt abgesagte Weihnachtsmarkt soll die Kunststraße heuer mit bildenden Kunstschaffenden, Musikern, Schriftstellern, Lyrikern und erstmals mit Beiträgen aus dem Filmgenre stattfinden. Das Organisationsteam rund um Andrea Bubik-Schöpf, Sarah Plattner, Stadt Imst Kulturmanagerin Kathrin Deisenberger und Kulturreferenten Bürgermeister Stefan Weirather will sich die für drei Wochenenden angesetzte und vom vergangenen Herbst auf heuer verschobene „Marke Imst“ Galerieausstellung und Veranstaltungsserie nicht wieder durch Corona-Maßnahmen verderben lassen.
Von Peter Bundschuh

Die Kunststraße 2021 soll nicht nur im Inneren von Häusern, sondern auch im öffentlichen Raum stattfinden. Es werden zwei Örtlichkeiten der Innenstadt bespielt. Das Kunstprojekt „No Hate“ ist von Alexandra Rangger und Bernhard Witsch initiiert und wird von 71 auch international schaffenden Künstlern umgesetzt. Somit wird wohl eines der Highlights des Oberländer Kunstevents am Vorplatz der Galerie Theodor von Hörmann in Szene gesetzt werden. Das Würtenbergerhaus in der Kramergasse bietet Katarina Csanyiova die Bühne für „Rosa 21“. Die rosa Plane der Künstlerin erinnert an den 150. Geburtstag der ermordeten Politikerin und Aktivistin für die Rechte der Arbeiterklasse, Rosa Luxemburg.

DREI WOCHENENDEN, DREI THEMENSCHWERPUNKTE. Das Abendprogramm im Veranstaltungszentrum konzentriert sich auf drei Wochenthemen. Das erste Wochenende widmet sich ganz im Geist der Zeit der Mundart und dem Dialekt, die soeben eine Renaissance in Schrifttum und Liedtexten erfahren. Das zweite Wochenende beleuchtet das Frauenleben von früher, heute und Zukunftsvisionen. Den Abschluss bildet der Blick auf die multikulturelle und interkulturelle Landschaft der Gegenwartsgesellschaft.

MOTTO. „Brückenschlag – Die Kunst der Verbindung“ ist das diesjährige Thema der Kunststraße. „Kunst und Kultur ermöglichen es, Verbindungen zwischen den Menschen zu schaffen und ein Mit- und Füreinander zu fördern. Seit 20 Jahren bespielt die Kunststraße Imst Leerstände und belebt dadurch in der Vorweihnachtszeit die Innenstadt. Viele ein- und vielheimische Künstler haben die Möglichkeit, ihre Werke zu präsentieren, und treten in Austausch mit den Besuchern“, so das Organisationsteam im Wortlaut.

„30 JAHRE AKTIVISMUS IN TIROL“. Parallel zur Kunststraße findet die Ausstellung „30 Jahre Aktivismus Tirol 1991 – 2021“ von Gebhard Schatz, Ursula Beiler und Alois Schild in der Pfarrgasse 7 statt. Die Öffnungszeiten richten sich nach jenen der Kunststraße.

IM KALENDER ROT ANSTREICHEN. Die Jubiläums-Kunststraße soll heuer von 26. November bis 12. Dezember wie in den Vorjahren die Imster Innenstadt künstlerisch und auch gesellschaftlich auf hohem Niveau beleben. Das vielfältige Programm findet Platz in 20 temporär installierten Galerien vom Stadtplatz bis in die Pfarrgasse Richtung Oberstadt. Darüber hinaus werden der öffentliche Raum, Veranstaltungszentrum Pfarrgasse und die Bühne Imst Mitte miteinbezogen. Betreffs Information setzen Andrea Bubik-Schöpf und Sarah Plattner bei der Kunststraße 2021 vermehrt auf digitale Zugänge. Galerien und das „Leitsystem“ durch das Zentrum von Imst finden sich im Internet und über Social-Media-Portale. Die Namen aller mitwirkenden Künstler sind der Homepage der Stadtgemeinde Imst zu entnehmen.

COVID-EINDÄMMUNG. Die Zahl der Neuinfektionen am vergangenen Wochenende übertraf sogar noch die Erwartungen des Covid-Prognosekonsortiums, immerhin ist aber die Impfbereitschaft in der Bevölkerung angestiegen. Von einer gewissen Unsicherheit betreffs Veranstaltungen in den kommenden Wochen wird aber auszugehen sein. Die Organisatoren der Kunststraße steuern gut vorbereitet mit einem Kontrollsystem gegen. Vor dem Besuch der Galerien und Veranstaltungen ist einer von zwei Kontrollpunkten (entweder Infopoint oder Raiffeisensaal) aufzusuchen. Hier erfolgen Registrierung und Kontrolle der zu diesem Zeitpunkt geltenden Pandemie-Bestimmungen. Hernach erhalten die Besucher ein Eintrittsband, das den Zugang zu allen Kunststraße-Lokalitäten ermöglicht.
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