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Imst | Kultur | 18. Mai 2021 | Friederike Bundschuh

Alles neu macht der Mai: Kunststraße Imst 2021

Alles neu macht der Mai: Kunststraße Imst 2021
Der Imster Bürgermeister Stefan Weirather (M.) stellte das neue Kunstraßen-Organisationsduo Sarah Plattner (l.) und Andrea Bubik-Schöpf (r.) vor und betonte: „Uns ist es wichtig, mit der Kunststraße 2021 wieder eine Perspektive für kulturelle Veranstaltungen zu schaffen. Wir wollen, dass wieder etwas stattfindet, auch wenn man den tatsächlichen Umfang an die aktuellen Gegebenheiten im Herbst/Winter 2021 anpassen muss.“ RS-Foto: Bundschuh
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Startschuss für 20-jähriges Jubiläum: Neues Organisationsteam und neues Konzept präsentiert

Nach der Corona-bedingten Kunststraßen-Pause im vergangenen Jahr wurden nun am vergangenen Mittwoch die Organisatorinnen sowie das neue Konzept vorgestellt. Die heurige Jubiläums-Kunststraße steht unter dem Motto „Brückenschlag – die Kunst der Verbindung“, mit vier Kunstgattungen – nämlich der bildenden und darstellenden Kunst, der Musik sowie der Literatur – sollen die Themen Mundart/Dialekt, Frauenleben und interkulturelle Gesellschaft behandelt werden.
Der Imster Bürgermeister Stefan Weirather eröffnete die Präsentation und betonte: „Im Jahr 2020 hätten wir an sich 20 Jahre Kunststraße gefeiert, leider musste diese Veranstaltung pandemiebedingt abgesagt werden. Uns ist es wichtig, mit der Kunststraße 2021 wieder eine Perspektive für kulturelle Veranstaltungen zu schaffen. Wir wollen, dass wieder etwas stattfindet, auch wenn man den tatsächlichen Umfang an die aktuellen Gegebenheiten im Herbst/Winter 2021 anpassen muss. Hoffen wir, dass alles so funktioniert, wie wir uns das alle wünschen“, und übergab das Wort an Andrea Bubik-Schöpf, die als eine der neuen Organisatorinnen das heurige Thema vorstellte.

BRÜCKENSCHLAG – DIE KUNST DER VERBINDUNG. „Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, Verbindungen, Brücken zu bauen, und was eignet sich dazu besser als Kunst und Kultur“, eröffnete Andrea Bubik-Schöpf die Präsentation des neuen Konzepts. Und weiter: „Brückenschlag ist aktuell ein wichtiger Begriff, er weist auf die Verbindung zwischen Künstlerinnen und Künstlern und den Betrachterinnen und Betrachtern hin, die durch lebendigen Austausch entsteht.“ Die Jubiläums-Kunststraße baut auf vier Säulen auf: Bildende Kunst, darstellende Kunst, Musik und Literatur. Andrea Bubik-Schöpf weiter: „Einerseits werden wir bildende Kunst als Dauerausstellung in temporären Galerien und Schaufenstern zeigen – so wie es immer schon war – andrerseits ein bunt gemischtes Programm aus Musik, Literatur und darstellender Kunst zusammenstellen. Inhaltlich sollen die Themen Mundart/Dialekt, Frauenleben und interkulturelle Gesellschaft behandelt werden.“

DER MITTELPUNKT DES GESCHEHENS. „Die Imster Innenstadt bildet für die Kunststraße 2021, die als Festival gestaltet werden wird, das Zentrum mit dem Museum im Ballhaus und der Städtischen Galerie Theodor von Hörmann“, führt Sarah Plattner als Teil des Organisationsteams weiter aus. „Die Straßen in Imst, speziell auch die Kramergasse, werden durch mit Kunst ausgestatteten Schaufenstern und mit als Galerien zum Leben erweckten Geschäftslokalen befüllt und belebt. Der Fokus liegt in der Lebendigkeit durch Austausch und Begegnungen zwischen Ausstellenden und Besuchern. Auch die inhaltliche Vielfalt soll durch flanierende schauende und staunende Menschen erlebt werden können, die die diesjährigen Schwerpunktthemen in die Öffentlichkeit tragen.“ Weiters soll ein Kulturzentrum für den gesamten Veranstaltungszeitraum eingerichtet werden. Dort werden verschiedene Events während und auch außerhalb der Öffnungszeiten stattfinden, auch Möglichkeiten zu geselligem Beisammensein dort im Anschluss an den Galeriebetrieb sind geplant.

DAS TEAM. Am Start für die Organisation der Kunststraße 2021 stehen Andrea Bubik-Schöpf, bekannt durch ihr langjähriges Wirken im Art Club Imst, und Sarah Plattner, die als ausgebildete Schauspielerin seit 2015 ihr Leben der darstellenden Kunst widmet, das sie auch im Bereich Klang- und Bewegungsperformance von Innsbruck über Passau weiter in den Kosovo, nach Berlin, Bukarest und zurück nach Imst führte. Als Kuratorin wird Stefanie Wolf dem Team beratend zur Seite stehen, und während der Öffnungszeiten der Kunststraße 2021, die am 26. November eröffnet werden soll, wird Theresa Bubik mitarbeiten.

DER ZEITPLAN. Vorbehaltlich pandemiebedingter Änderungen ist die Eröffnung für den 26. November 2021 geplant. An den folgenden drei Wochenenden sowie am 8. Dezember sollen die Events stattfinden – die Organisatorinnen sind zuversichtlich, ihren Zeitplan umsetzen zu können. Derzeit wird der Künstleraufruf ausgearbeitet, er soll in rund zwei Wochen unter www.kultur-imst.at veröffentlicht werden. Alle interessierten Kunstschaffenden sind eingeladen, mit ihrem Beitrag eine Brücke nach Imst zu schlagen.

 
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