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Imst | Kultur | 15. Feber 2022 | Ewald Krismer

„Buabefåsnåcht“ heuer nur von der Leinwand

„Buabefåsnåcht“ heuer nur von der Leinwand
Als kleines Trostpflaster für die abgesagte „Buabefåsnåcht“ wurde ein ganz besonderer Abend im FMZ-Kino in Imst veranstaltet: Alte Fasnachtsfilme und der im Juli 1955 in Imst gedrehte Science-Fiction-Film „The Gamma People“ sorgten für nostalgische Stimmung. An diesem Abend zudem nicht fehlen durften als Vertreterinnen der „Imster Weiberfåsnåcht“ die drei Bethen: Ambeth, Borbeth, Wilbeth. RS-Foto: Krismer
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Fasnachtlicher Filmabend im Imster FMZ-Kino

Ein Ersatz für die heurige „Buabefåsnåcht“ war das „Buabefåsnåcht“-Filmfest am vergangenen Samstag im FMZ- Kino freilich keiner, trotzdem war es ein amüsanter Abend bei alten Fasnachtsfilmen und dem im Juli 1955 in Imst gedrehten Science-Fiction-Film „The Gamma People“, in dem die Fasnacht auch eine Rolle spielte. An die 60 Besucher waren gekommen, davon rund die Hälfte geladene Gäste.
Von Ewald Krismer

Die Idee zu dieser Veranstaltung hatte einmal mehr „‘s Tschette Gebi“ vulgo Schatz, ehemaliger Sackner und Laberasänger. Mit FMZ-Kino-Betreiber Heinrich Meindlhumer fand er sogleich einen kooperativen Partner. Der Filmabend begann um 17 Uhr im Saal 1 und endete zu späterer Stunde in lustiger Runde im Kino-Foyer.

DIE FASNACHTSFILME. „The Gamma People“ war zwar als Haupt-Attraktion angepriesen, mehr Interesse dürften aber die alten Fasnachtsfilme hervorgerufen haben. Besonders interessant schienen diese für Nostalgiker gewesen zu sein. Darin zu sehen alte Fasnachtswägen, im Hintergrund teilweise alte, nicht mehr existierende Häuser, und viele bekannte Persönlichkeiten, darunter auch solche, die leider schon verstorben sind – so wie es alte Filme halt mit sich bringen. Beeindruckend (besonders für die Imster, weil hierzulande unmöglich) ein Film über die „Patscher Schellenschlagerinnen“, die 1958 eine Männerdomäne durchbrachen, indem einige tapfere „Weiberleit“ kurzerhand die Tracht der Männer anzogen und zum „Schellenschlagen“ gingen, nachdem ihre verschlafenen „Månnsbilder“ dies nicht mehr auf die Reihe bekommen haben. Dieser anfänglich zu männerseitiger Entrüstung geführt habende Umbruch ist mittlerweile zur Tradition geworden und für das Unesco-Kulturerbe vorgeschlagen.
„Buabefåsnåcht“ heuer nur von der Leinwand
Für den unterhaltsam musikalischen Part sorgten Hansjörg, Helmuth, Michael und Josef (v. l.). Helmuth Schöffthaler mit der Waschrumpl erzählte in Ehren ergraut von den Dreharbeiten zu „The Gamma People“, bei denen er vor 67 Jahren als Jung-spund dabei gewesen war. RS-Foto: Krismer
„Buabefåsnåcht“ heuer nur von der Leinwand
Zu Gast waren auch diese fünf feschen Damen der „Patscher Schellenschlagerinnen“, die sich schon auf ihren nächsten Auftritt im kommenden Jahr freuen: Erna, Sabrina, Evelyn, Martina und Tanja (v. l.). RS-Foto: Krismer
„Buabefåsnåcht“ heuer nur von der Leinwand
Durch den cineastischen Abend führte „‘s Tschette Gebi“, ehemaliger Sackner und Laberasänger und Organisator des Ganzen. RS-Foto: Krismer
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