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Imst | Kultur | 12. Jänner 2021 | Manuel Matt

Erwartungen im Februar

Erwartungen im Februar
Eine fix eingeplante Rückkehr: „Der Weibsteufel“, ein Klassiker des Tiroler Dramatikers Karl Schönherr – in der Version des Theaterforums Humiste mit Helli Maier, Peter Mair und Stefanie Bauer (im Bild) RS-Foto: Archiv
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Imster Theaterforum Humiste hofft auf baldigen Neustart

Bereits seit November ist es still in der Bühne Imst Mitte. Zumindest für das geschätzte Publikum, wegen den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Untätig ist das hinter dem kulturellen Kleinod stehende Theaterforum Humiste aber freilich nicht – sondern stellt die Weichen für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Sobald das halt wieder möglich sein wird, versteht sich.
Von Manuel Matt

Sie hätte so gut begonnen, die Theatersaison 2020/2021 für das Imster Theaterforum Humiste, mit der Premiere des Schönherr-Klassikers „Der Weibsteufel“, wenn auch bereits zu dieser Zeit mindestens jeder zweite Platz leer zu sein hatte. Den behördlichen Auflagen wegen, die auch das Verweilen bei dem ein oder anderen Getränk vor und nach dem Schauspiel untersagten. Letztlich half’s dann doch nichts: Die Infektionszahlen stiegen wieder an – und das öffentliche Leben fiel abermals in Dornröschenschlaf.

BEMÜHT. Das war bereits im vergangenen November und seitdem schauen Liebhaber der schönen Künste nicht mehr ins Theater, sondern durch die Finger. Humiste-Obmann Christian Reiter und seine Stellvertreterin Roswitha Matt geben sich aber dennoch optimistisch, hoffen auf ein kulturelles Wiederaufleben – wenn auch unter dem bereits bewährten Sicherheitskonzept – und lassen durchblicken, dass bereits emsig an der Erstellung eines Spielplans gearbeitet wird. Keine leichte Angelegenheit in einer Zeit, in der die Zukunft ungewisser scheint als jemals zuvor und sich die Dinge beinahe täglich ändern. Vielleicht könnten aber bereits im kommenden Februar wieder Theatervorstellungen angeboten werden, so die leise Hoffnung der Vereinsführung.

VORSCHAU. Ihre Rückkehr könnten dann auch sie endlich feiern: Helli Maier als alternder Schmuggler, Peter Mair als zwischen Pflicht und Neigung wankender Jäger und nicht zuletzt Stefanie Bauer in der Rolle der Frau, die mit beiden Männern ihr ganz eigenes Spiel treibt. Immerhin sei die Wiederaufnahme des „Weibsteufels“ fix vorgesehen, heißt es vom Verein, wobei man sich – beispielsweise bei eventuellem Erlass einer nächtlichen Ausgangssperre – flexibel zeigen, die zeitlichen Gegebenheiten in Form einer Matinee oder mit Beginnzeiten um 18 Uhr anpassen könnte. Dafür brauche es aber zuallererst Klarheit seitens der Behörden: Erst dann könnten die Spieltermine öffentlich bekannt gegeben und auch in Werbemittel investiert werden. Bereits in Planung ist ebenso eine neue Produktion für Mai und Juni. Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise hätten sich derweil einigermaßen abfedern lassen – dank „gesicherter und großzügiger Subventionen der Stadt Imst“, während die Hypo Tirol Bank als Hauptsponsor und alle anderen Sponsoren ebenfalls weiterhin ihre Unterstützung zusichern würden, schließt die Vereinsführung mit einem Lichtblick.
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