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Imst | Kultur | 8. März 2022 | Mel Burger

Sprung in die Vergangenheit

Natürlich wird die Materialkontrolle ernst genommen, auch wenn das Mitmachen und der Spaß im Vordergrund stehen. RS-Foto: Burger
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Brauchtumsverein Plangeross zelebrierte Nostalgierennen

Nach zwei Jahren Pause fand am vergangenen Rosenmontag wieder das bekannte Nostalgieskirennen des Brauchtumsvereins Plangeross St. Leonhard statt. In diesem Jahr trafen sich die wagemutigen Fans der alten Bretter, um den Helden alter Zeiten zu gedenken und zu beweisen, wie viel Spaß schon damals eine Fahrt durch den Schnee machte.
Von Mel Burger

Unter dem Motto „Rauf aufs Holz“ luden die Mitglieder des Brauchtumsvereins alle waghalsigen Skifahrer ein, sich mit einem Sprung in die Vergangenheit mit Holzbrettern von anno dazumal auf der Sonnenwiese in Tieflehn zu messen. Um die Zeiten von damals richtig zu huldigen, wurden nicht nur Urgroßvaters Skier, Lederschuhe und Skistecken aus dem Keller geholt, sondern im hauseigenen Fundus nach zeitgemäßen Bekleidungsstücken gesucht. So konnte so manche Dame dem alten Fuchsschal der Großmutter und die Männer sonderbaren Kopfbedeckungen wieder Leben einhauchen und für den Abend traditionell bekleidet an den Start gehen. 

VORBEREITUNGEN. Bevor die ersten riskanten Fahrten über den mit Schikanen ausgestatteten Lauf starten durften, wurde, wie bei jedem Rennen, das Material von einer Fachjury kontrolliert. So mussten die Ski der Herren ein Mindestmaß von zwei Metern und das der Frauen 1,8 Meter erfüllen. Die Kanten der Ski mussten aus Stahl und aufgeschraubt sein, wobei Kunststoffbelag wie immer verboten war. Direkt danach musste das komplette Starterfeld den olympischen Eid ablegen und im Anschluss zu Fuß wie in den frühen Jahren des Skisports den Hang erklimmen. Nach den Damen, die sich furchtlos über den perfekt präparierten Hang ins Zielgelände stürzten, folgten schon die ersten Herren, denen ihr Kampfgeist ins Gesicht geschrieben war. Wegen eines Sturzes des zweiten Starters aus dem Ötztal musste bereits zu Beginn eine kurze Pause eingelegt werden: Dieser verfehlte das Ziel um zwei Meter und landete halsbrecherisch im Pult der Zeitmessung. Zum Glück gab es keine Verletzten und so konnte der spektakuläre Wettstreit fortgesetzt werden. 

STIMMUNG. Beim Betrachten der Teilnehmer wurde allen Anwesenden bewusst, dass sich alle als Sieger sahen – stand doch das Mitmachen und der Spaß im Vordergrund. So wurden auch Stimmen im Publikum laut, nächstes Jahr auch selbst dabei sein zu wollen. Der Brauchtumsverein Plangeross bedankte sich bei den Zuschauern, den Teilnehmern, aber auch bei den Sponsoren – dem Hexenkessl in Tieflehn, dem Bergwerk in Plangeross, der Schirmhaserl-Bar in Mandarfen – ohne die das Unterfangen nicht möglich wäre. Otmar Walser, Obmann des TVB Pitztal, wurde um sein Wort gebeten, wobei ihm der Dank aller Mitglieder für die Unterstützung der Pistenpräparierung durch den Pistenpully des Tourismusverbandes sicher war.  
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