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Imst | Kultur | 25. Oktober 2021 | Ewald Krismer

... und jetzt auch noch die Imster Postmusik

... und jetzt auch noch die Imster Postmusik
Mit der Taktstockübergabe übernahm Josef Schiechtl (r.) offiziell die Postmusik Imst von seinem Vorgänger Ronald Schlierenzauer. RS-Foto: Krismer
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Taktstockübergabe im Rahmen des Herbstkonzertes der Postmusik Imst

Nach einem Jahr Pause war es wieder so weit. Die Postmusik Imst konzertierte am vergangenen Samstag abermals im Milser Stadl in der Autobahnraststätte Trofana Tyrol. Neben einem wie immer anspruchsvollen Musikprogramm gab es nach 17 Jahren einen Taktstockwechsel und zwei aus dem letzten Jahr nachgeholte Ehrungen. Der Milser Stadl mit seinem traditionsreichen Ambiente war wie immer bei Konzerten der Postmusik ausverkauft.
Von Ewald Krismer

Im November 1979 wurde die Postmusik Imst das erste Mal geründet; im September 2004 nach sechs Jahren Unterbrechung das zweite Mal. Ab diesem Zeitpunkt leitete der Milser Ronald Schlierenzauer vorbildhaft den Klangkörper. Nun nach 17 Jahren übergab er den Dirigentenstab an seinen Nachfolger Josef Schiechtl aus Imsterberg. Welcher Rahmen hätte sich besser geeignet als das auch diesmal wieder ausverkaufte postalische Herbstkonzert am letzten Samstagabend im Milserstadl. Josef Schiechtl trat zwar in große Fußstapfen, die sein Vorgänger Schlierenzauer nun hinterlassen hat, das 26-jährige Ausnahmetalent ist aber bereits hineingewachsen, wovon sich die begeisterten Zuhörer überzeugen konnten.

DER NEUE KAPELLMEISTER. Die Imster Stadtmusik hat er schon 2019 unter seine Fittiche genommen, nun auch noch die Imster Postmusik. Der 1995 geborene Josef Schiechtl entstammt einer Familie, in der Musik großgeschrieben wird. Seinen ersten Musikunterricht genoss er mit Flügelhorn und Klavier an der Landesmusikschule Imst. Anschließend absolvierte er von 2012 bis 2014 den Lehrgang für Dirigieren und Blasorchesterleitung an der Landesmusikschule Landeck und an der Musikschule Innsbruck von 2013 bis 2015 Kompositionsunterricht. Am Landeskonservatorium in Innsbruck studierte Josef Schiechtl in der Zeit von 2014 bis 2020 Blasorchesterleitung sowie Komposition und Musiktheorie und leitete von 2015 bis 2020 die Bergkapelle Reith bei Seefeld, mit der er als Jazztrompeter, Solist, Komponist und Arrangeur bei einem Jazzkonzert im Innsbrucker Treibhaus seinen bislang größten Höhepunkt feiern konnte.

DIE TAKTSTOCKÜBERGABE. „Semper Fidels! Stets treu!“ hieß am Anfang des Konzerts das letzte Stück, mit dem der scheidende Kapellmeister die Postmusik Imst ein letztes Mal dirigierte. Danach übergab er sichtlich gerührt den Taktstock an seinen Nachfolger, der mit diesem Akt die Musikkapelle offiziell übernommen hatte und das Konzert weiter und zu Ende führte. „Semper Fidels! Stets treu!“ komponierte Josef Schiechtl anlässlich des 30. Kapellmeisterjubiläums seines Vorgängers, als er noch nicht wusste, dass er ihn einmal beerben wird. Schlierenzauer war insgesamt 35 Jahre Kapellmeister.
... und jetzt auch noch die Imster Postmusik
Ehrungen, die aus dem Vorjahr nachgeholt werden mussten: Blasmusik-Bezirksobmann Daniel Neururer, die Geehrten Karl Larcher und Karin Ungericht, die beide für besondere Verdienste ausgezeichnet wurden, und Werner Schiechtl (v.l.), Obmann der Postmusik Imst RS-Foto: Krismer
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